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Meldungen & Analysen

Anstellung auf dem Vormarsch

Der freie ärztliche Beruf im natürlichen Strukturwandel

Mehr Ärzt:innen, weniger Arztzeit, wachsender Bedarf. Drei Entwicklungen, die gleichzeitig stimmen – und zusammen ein Paradox ergeben, das die Bedarfsplanung vor eine grundsätzliche Herausforderung stellt. Die Zahlen zeigen: Der ambulante Sektor befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Art und Weise, wie der freie ärztliche Beruf ausgeübt wird, ändert sich grundlegend. Zulassungen nehmen ab, Anstellungsverhältnisse werden zur neuen Normalität – und die verfügbare Arztzeit wächst dabei längst nicht mehr im gleichen Takt wie die Zahl der Köpfe. Eine Analyse auf Basis des Bundesarztregisters 2013–2025.

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Krisenmodus diesseits und jenseits der Spree

Strukturelle Belastungen der ambulanten Versorgung: Eine Bestandsaufnahme

Die jüngsten Ereignisse bedürfen dringend eines Schlaglichts auf die makroskopischen Entwicklungen der ambulanten Versorgung. Zu selten spannen Politik und Presse den Rahmen weit genug auf, um die Praxen und MVZ als das zu sehen, was sie sind: Unternehmen mit Angestellten, Mieten und anderen Verbindlichkeiten, die sich auf der Ausgabenseite auf einem freien Markt befinden, während ihre Einnahmen staatlich veranlasst zurückgefahren werden. Was droht, ist ein irreparabler Schaden am Gesundheitssystem.

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NIS 2 – Eine Übersicht zu den Pflichten und Fristen

Worum geht es? Warum der Aufwand?

NIS2 ist seit 6. Dezember 2025 in Kraft. MVZ und Gemeinschaftspraxen sind von dieser Richtlinie, die auf die Cyber-Sicherheit größerer und großer Unternehmen abzielt, betroffen, wenn sie mehr als 50 Mitarbeiter haben oder das Umsatz- und Bilanzkriterium von mehr als 10 Mill. € erfüllen. Mit dem Inkrafttreten hat sich der Handlungsdruck auf die verpflichteten Unternehmen stark erhöht. Eine erste wichtige, einzuhaltende Frist ist der 6. März 2026. Damit Verantwortliche in MVZ und Praxen abschätzen können, inwieweit sie betroffen sind, und was, wann zu tun ist, und wie das mit Haftung und Sanktionen aussieht, haben wir die wichtigsten Punkte übersichtlich zusammengefasst.

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PRAXIS.KOMPAKT

Redaktionspause | KW 32 (Stand: 7. August 2026)

PRAXIS.KOMPAKT | Was aktuell neu und wichtig ist

Da es rund um den Betrieb von MVZ und BAG immer viel zu beachten gibt und gleichzeitig meist kaum Zeit vorhanden ist, sich ausführlich zu informieren, bündeln und kommentieren wir für Sie – regelmäßig im 14-Tage-Rhythmus neu – relevante Informationen für den Praxisbetrieb. Dafür sammeln wir aus den verschiedensten, zuverlässigen Quellen Informationen und Beschlüsse für den ambulanten Praxisbetrieb und fassen sie samt weiterführender Links kompakt zusammen.

Kurzgesagt – Info-Splitter zu den eHBA-Tausch-Problemen, zu den UV-GOÄ-Änderungen + zur neuen Chroniker-Halbjahrespauschale | Honorare in der Psychotherapie: Gute Nachricht, schlechte Nachricht – und eine, bei der man noch nicht weiß, was sie wert ist | Kabinettsbeschluss zum Digitalgesetz GeDIG: Das nächste Kapitel in Warkens Gesetzgebungskaskade | Das eRezept in der Heimversorgung: Direktzuweisung ab sofort möglich | Änderungen beim EU-AI-Act: Was MVZ + Praxen bei der KI-Nutzung beachten müssen | Die Vorhabenplanung des BMG: Ein Ausblick auf Basis des Vorgehens von Nina Warken beim GKV-BStabG |

PRAXIS.KOMPAKT | Redaktionspause

Im Praxisalltag gibt es viel zu beachten und wenig Zeit, Informationen zu suchen. PRAXIS.KOMPAKT befindet sich derzeit in der Redaktionspause – die wir nutzen, um jene Themen zu beleuchten, die wegen ihrer Komplexität Zeit und Muße brauchen, um sie zu durchdringen. Nach der Sommerpause nehmen wir das Format in gewohnter Detailtiefe und Analysequalität wieder auf.

Die nächste reguläre Ausgabe erscheint im September.

PRAXIS.KOMPAKT | Redaktionspause

Das Redaktionsteam macht derzeit eine Produktionspause. Für deren Dauer haben wir eine Auswahl an früheren Artikeln zusammengestellt, die unseres Erachtens beständig in ihrem Mehrwert sind.

Schwerpunkt der aktuellen Reminder-Ausgabe sind Artikel rund um TI, KI und Sicherheit. Das Schritthalten ist keine Frage des ‚Wollens‘. In der Zusammenstellung unserer Artikel zu Bits und Bytes werfen wir noch einmal ein Schlaglicht auf die aktuell relevanten Themen, die im Praxisalltag mitunter unbemerkt vorbeiziehen.

Redaktionspause | KW 32 (Stand: 7. August 2026)

Ab 1. Juli Realität!? | Assistierte Telemedizin als neue Verbindung zwischen Praxen und Apotheken

Apotheke Adhoc v. 10.06.2026
Kooperation statt Konkurrenz: Assistierte Telemedizin: „Das wird funktionieren“

Pharmazeutische Zeitung v. 10.06.2026
So können Apotheken assistierte Telemedizin abrechnen

Deutsches Ärzteblatt v. 11.05.2026
Apotheken erhalten 30 Euro für assistierte Telemedizin


ApoVWG final beschlossen | Geteilte Kompetenzen verlangen mehr Kooperation zwischen Ärzteschaft und Apotheken

KBV-Praxisinfo v. 18.06.2026
Venöse Blutabnahmen und Gesundheitstests in Apotheken – Was auf die Praxen infolge der Apothekenreform zukommt

MedScape v. 16.06.2026
Apothekenreform sorgt für Konfliktpotenzial: Hausärzte warnen vor Mehrarbeit und neuer Konkurrenz

Apotheken-Umschau v. 12.06.2026
Impfen, Leistungen, Medikamente: Was die Apothekenreform für Patienten und Apotheken bedeutet


ABDA | Neuer Medikationsbrief soll Zusammenarbeit zwischen Praxis und Offizin vereinfachen

ÄrzteZeitung v. 15.04.2026
Digitales Formular soll Rücksprachen zwischen Apotheken und Praxen erleichtern

Deutsches Ärzteblatt v. 15.04.2026
Neuer digitaler Medikationsbrief soll Arzneimitteltherapien verbessern

ABDA v. April 2026
Hintergrundinformationen: Projekt Medikationsbrief

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Positionen

Bundesrechnungshof hat sich verrechnet

Analyse zur Steuerungswirkung der TSVG-Fallkonstellationen und der Entwicklung der Termin-Wartezeiten

Der BMVZ prüft Gesetze – deren Begründungen und Folgen. Auch beim GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz haben wir genau hingeschaut. Was wir gefunden haben, lässt aufhorchen.

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sieht vor, sämtliche TSVG-Vergütungsregelungen ersatzlos zu streichen – mit einer einzigen Begründung: ein Bericht des Bundesrechnungshofes, der die Wartezeiten in der ambulanten Versorgung als unverändert hoch bewertet. Der BMVZ hat diesen Bericht einer genauen Prüfung unterzogen – und dabei gravierende Fehler aufgedeckt.

Werden diese korrigiert, kehrt sich das Bild um: Der vergleichsweise geringe Anstieg der Wartezeiten zwischen 2019 und 2024 ist kein Beleg für das Versagen der TSVG-Regelungen – sondern für ihre Wirksamkeit. Denn in diesem Zeitraum stieg die Zahl der GKV-Versicherten um 1,57 Millionen, die verfügbare Arztzeit sank um 9,2 % – und dennoch wurden mehr Patient:innen versorgt, viele davon ohne jede Wartezeit in der offenen Sprechstunde.

Eine Gesetzgebung, die diese Zusammenhänge ignoriert, gefährdet nicht nur die ambulante Versorgung, sondern verspielt auch das Vertrauen derer, die versorgen. Der BMVZ appelliert darum an den Gesetzgeber, die geplante Streichung der TSVG-Konstellationen zu revidieren und eine sinnvolle Reform anhand der Fakten neu zu bewerten.

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Veranstaltungskalender

4. BMVZ STRATEGIEKONGRESS

Rückblick zum Kongress. Wo ist mein Arzt? Wege gehen, Lösungen finden – Politik trifft Praxis.

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