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Kontakt

Bundesverband MVZ e.V.
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Meldungen & Analysen

Folgenabschätzung + BMVZ Arbeitshilfe zum GKV-Spargesetz

Ein Fazit in 7 Punkten

Das GKV-BStabG des BMG stellt Praxen und MVZ – neben dem Kernproblem der drohenden Honorarkürzungen – insbesondere auch vor die Herausforderung, mit in vielerlei Hinsicht unbestimmten Honorarverteilungsvorgaben umzugehen, die für jede Menge Fragezeichen bei der Wirtschaftsplanung sorgen. Daher fasst unsere Arbeitshilfe zu denjenigen Vorgaben des GKV-BStabG, die besondere Relevanz für Praxis und MVZ entfalten, jeweils den aktuellen Sachstand zusammen und gibt Hinweise, wie praxisindividuell die Folgenabschätzung vorgenommen werden kann, bzw. unter welchen Vorbehalten diese gegebenenfalls steht.

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Kapitalstock in Schieflage

Was die Verlustserie bei den Versorgungswerken für MVZ und Praxen bedeuten kann

Meldungen über finanzielle Schwierigkeiten der Versorgungswerke, die teilweise ausgesprochen hohe Werte und Summen abschreiben müssen, gab es in den letzten Monaten einige. Zwar unterscheiden sich die einzelnen Fälle in Ursache und Größenordnung erheblich; die Folgen betreffen aber immer auch die MVZ und Praxen, da alle niedergelassenen und angestellten Ärzt:innen Zwangsmitglieder dieser spezifischen Rententräger sind. Aufgeworfen werden daher nicht nur übergreifende Fragen nach Risikosteuerung und Aufsichtsversagen, sondern auch solche der individuellen Altersvorsorge der Ärzt:innen – was durchaus die Attraktivität einzelner Regionen als Arbeitsort (mit)beeinflussen kann. Der Beitrag ordnet entsprechend die aktuellen Meldungen ein, stellt die Hintergründe dar und erklärt weiterführende Zusammenhänge.

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Anstellung auf dem Vormarsch

Der freie ärztliche Beruf im natürlichen Strukturwandel

Mehr Ärzt:innen, weniger Arztzeit, wachsender Bedarf. Drei Entwicklungen, die gleichzeitig stimmen – und zusammen ein Paradox ergeben, das die Bedarfsplanung vor eine grundsätzliche Herausforderung stellt. Die Zahlen zeigen: Der ambulante Sektor befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Art und Weise, wie der freie ärztliche Beruf ausgeübt wird, ändert sich grundlegend. Zulassungen nehmen ab, Anstellungsverhältnisse werden zur neuen Normalität – und die verfügbare Arztzeit wächst dabei längst nicht mehr im gleichen Takt wie die Zahl der Köpfe. Eine Analyse auf Basis des Bundesarztregisters 2013–2025.

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PRAXIS.KOMPAKT

KW 39 (Stand: 26. September 2026)

PRAXIS.KOMPAKT | Was aktuell neu und wichtig ist

Da es rund um den Betrieb von MVZ und BAG immer viel zu beachten gibt und gleichzeitig meist kaum Zeit vorhanden ist, sich ausführlich zu informieren, bündeln und kommentieren wir für Sie – regelmäßig im 14-Tage-Rhythmus neu – relevante Informationen für den Praxisbetrieb. Dafür sammeln wir aus den verschiedensten, zuverlässigen Quellen Informationen und Beschlüsse für den ambulanten Praxisbetrieb und fassen sie samt weiterführender Links kompakt zusammen.

Die Perspektive der KVen auf das Spargesetz und seine Umsetzung – Ist-Stand & Ankündigungen | Beschluss zum Orientierungspunktwert 2027 – Einordnung und Relevanz | Kostenstrukturstatistik von Arztpraxen + MVZ: Erhebung mit Teilnahmepflicht startet | Impfung in Apotheken: Konkurrenz nun auch bei Tetanus, Gürtelrose & Co. | Zwillingsgefühle im gesundheitspolitischen Berlin: Auftreten und Ankündigungen des ‚Neuen‘ im BMG | 

PRAXIS.KOMPAKT | Redaktionspause

Im Praxisalltag gibt es viel zu beachten und wenig Zeit, Informationen zu suchen. PRAXIS.KOMPAKT befindet sich derzeit in der Redaktionspause – die wir nutzen, um jene Themen zu beleuchten, die wegen ihrer Komplexität Zeit und Muße brauchen, um sie zu durchdringen. Ferner haben wir jene Themen als Reminder ausgewählt, die hochrelevant sind und bleiben. Nach der Sommerpause nehmen wir das Format in gewohnter Detailtiefe und Analysequalität wieder auf.

Schwerpunkt der aktuellen Reminder-Ausgabe liegt auf Personalangelegenheiten und Reformen.
Die nächste reguläre Ausgabe erscheint im September.

PRAXIS.KOMPAKT | Redaktionspause

Das Redaktionsteam macht derzeit eine Produktionspause. Für deren Dauer haben wir eine Auswahl an früheren Artikeln zusammengestellt, die unseres Erachtens beständig in ihrem Mehrwert sind.

Schwerpunkt der aktuellen Reminder-Ausgabe sind Artikel rund um TI, KI und Sicherheit. Das Schritthalten ist keine Frage des ‚Wollens‘. In der Zusammenstellung unserer Artikel zu Bits und Bytes werfen wir noch einmal ein Schlaglicht auf die aktuell relevanten Themen, die im Praxisalltag mitunter unbemerkt vorbeiziehen.

KW 39 (Stand: 26. September 2026)

Die Perspektive der KVen auf das Spargesetz und seine Umsetzung | Ist-Stand & Ankündigungen

Ärzteblatt v. 21.09.2026
SpiFa startet Kampagne gegen Kürzungen in der ambulanten fachärztlichen Versorgung

Ärztenachrichtendienst v. 21.09.2026
änd-Verbändeumfrage zum GKV-Spargesetz: Maximal schlechte Stimmung

KVH | Mitgliederbrief v. 17.09.2026
Warum Praxen noch immer nicht wissen, was 2027 auf sie zukommt


Impfsaison 2026/27 | Konkurrenz für Praxis und MVZ künftig auch bei Tetanus & Co.

Süddeutscher Rundfunk v. 27.09.2026
Bald noch mehr Impfungen und Bluttests auch in Apotheken möglich

KBV-Praxisnachrichten v. 24.09.2026
Impfkampagne: ‚Impfen beim Profi‘

Pharmazeutische Zeitung v. 11.09.2026
Impfen: Große Chance für Apotheken

Weiter zu Praxis.KOMPAKT

Positionen

Bundesrechnungshof hat sich verrechnet

Analyse zur Steuerungswirkung der TSVG-Fallkonstellationen und der Entwicklung der Termin-Wartezeiten

Der BMVZ prüft Gesetze – deren Begründungen und Folgen. Auch beim GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz haben wir genau hingeschaut. Was wir gefunden haben, lässt aufhorchen.

Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sieht vor, sämtliche TSVG-Vergütungsregelungen ersatzlos zu streichen – mit einer einzigen Begründung: ein Bericht des Bundesrechnungshofes, der die Wartezeiten in der ambulanten Versorgung als unverändert hoch bewertet. Der BMVZ hat diesen Bericht einer genauen Prüfung unterzogen – und dabei gravierende Fehler aufgedeckt.

Werden diese korrigiert, kehrt sich das Bild um: Der vergleichsweise geringe Anstieg der Wartezeiten zwischen 2019 und 2024 ist kein Beleg für das Versagen der TSVG-Regelungen – sondern für ihre Wirksamkeit. Denn in diesem Zeitraum stieg die Zahl der GKV-Versicherten um 1,57 Millionen, die verfügbare Arztzeit sank um 9,2 % – und dennoch wurden mehr Patient:innen versorgt, viele davon ohne jede Wartezeit in der offenen Sprechstunde.

Eine Gesetzgebung, die diese Zusammenhänge ignoriert, gefährdet nicht nur die ambulante Versorgung, sondern verspielt auch das Vertrauen derer, die versorgen. Der BMVZ appelliert darum an den Gesetzgeber, die geplante Streichung der TSVG-Konstellationen zu revidieren und eine sinnvolle Reform anhand der Fakten neu zu bewerten.

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4. BMVZ STRATEGIEKONGRESS

Rückblick zum Kongress. Wo ist mein Arzt? Wege gehen, Lösungen finden – Politik trifft Praxis.

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