BMVZ MEiNUNG

Dr. Peter Velling: "Wenn der Bundesgesundheitsminister den Patienten von MVZ mittels eines Bildzeitungs-Interviews suggeriert, sie würden reihenweise schlecht, falsch oder überbehandelt, trägt er zu einer gefährlichen Verunsicherung auf Patientenseite bei. Dem muss dringend Einhalt geboten werden." | Reaktion auf das BAMS-Interview von Prof. Lauterbach vom 24.12.2022
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BMVZ MEiNUNG

BMVZ POSiTION

MVZ-Debatte: Ein Anschlag auf die Sachlichkeit oder Wenn gezielte Täuschung Ausgangspunkt der Pressearbeit ist | Die Versorgungsform MVZ steht in der Presse beständig am Pranger. Unter dem wenig hilfreichen Schlagwort des Investoren-MVZ wird so in bester Schwarz-Weiß-Manier eine Trennung zwischen guten und schlechten MVZ gezogen.
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Kontakt

Bundesverband MVZ e.V.
Geschäftsstelle

| 030 – 270 159 50
| buero@bmvz.de

Aktuelles

Was zum Jahreswechsel 2022/23 relevant & wichtig ist

PRAXIS.KOMPAKT Extra

Zur Überbrückung der Redaktionspause, die noch bis Mitte Januar geht, haben wir zum Jahreswechsel eine Sonderausgabe unseres Newsletters erarbeitet, die Kurzanalysen und -kommentare zu für den Praxisbetrieb wichtigen Themen, die uns in 2022 bereits beschäftigt haben, aber auch in 2023 relevant bleiben, umfasst. Themen sind: Zwang zur Arbeitszeiterfassung: Folgen des aktuellen BAG-Urteils | Das ’MVZ als Politikum’ – Ankündigungen Karl Lauterbachs v. 24.12.2022 | Krankenhausreform à la Lauterbach: Betrachtung aus der MVZ-Perspektive | Schnelle Terminvermittlung: Umsetzung der Bonus-Regelung durch den Bewertungsausschuss.

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eAU | Ausbaustufe 2: Das unterschätzte Problem
MVZ & Praxen sind doppelt betroffen

Ab Januar 2023 wird auch aus der Arbeitgeberperspektive aus der AU die eAU. Praxen, bzw. MVZ sind davon zweifach betroffen: Zum einen als Arbeitgeber, zum anderen aber als Anlaufpunkt für uninformierte Patienten, die sich fragen, was sie jetzt ihrem Chef / ihrer Chefin an die Hand geben sollen. Die BMVZ-Arbeitshilfe hat daher zwei Richtungen: 1) Komprimierte Aufklärung zu dem, was alle Arbeitgeber jetzt wissen und veranlassen sollten. 2) Ableitung von Handlungsempfehlungen für den Praxisbetrieb und Vorschläge für einen Aushang, um die Patienten zu informieren.

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Neuregelung der TSVG-Fälle zum 1.1.2023

Am 20.10.2022 wurde im Bundestag das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz verabschiedet. Inkraftgetreten ist es am 10. November. Aus ambulanter Sicht steht dabei die Abschaffung der Neupatientenregelung im Fokus, die ab Januar 2023 durch veränderte Honorarregelungen bei der schnellen Terminvermittlung (irgendwie) kompensiert werden soll. Erfahren Sie mehr in dieser vorläufigen Konsequenzanalyse.

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PRAXIS.KOMPAKT

KW 5 (Stand: 2. Februar 2023)

PRAXIS.KOMPAKT | Was aktuell neu und wichtig ist

Da es rund um den Betrieb von MVZ und BAG immer viel zu beachten gibt und gleichzeitig meist kaum Zeit vorhanden ist, sich ausführlich zu informieren, bündeln und kommentieren wir für Sie – regelmäßig im 14-Tage-Rhythmus neu – relevante Informationen für den Praxisbetrieb. Dafür sammeln wir aus den verschiedensten, zuverlässigen Quellen Informationen und Beschlüsse für den ambulanten Praxisbetrieb und fassen sie samt weiterführender Links kompakt zusammen.

Themen der aktuellen Ausgabe:
Das MVZ als Politikum I:
Konsequenzen der Lauterbach’schen Attacke auf MVZ | Steigende Praxisausgaben: Zi-Energie-Monitoring + Härtefallfonds | Maskenpflicht x 16 + 1:  Unterschiedliche Regelungen für Patienten & Personal | LZNR: Lebenslange Zahnarztnummer seit 1. Januar Pflicht | Mind-Up Kassenanfragen: Auskunftspflicht und Abrechnung | Boni für die schnelle Terminvermittlung: KVen gehen gegen Mißbrauch vor | eAU-Start klappt nicht reibungslos: Ausdruck des Stylesheets als Sonder- oder Regellösung? | Das MVZ als Politikum II: Die Position des BMVZ

KW 5 (Stand: 2. Februar 2023)

Rückwirkende Honorarzuschläge bei Atemwegserkrankungen für sechs Fachgruppen vereinbart

KBV-Mitteilung v. 23.01.2023
49 Millionen Euro zusätzlich für Kinder mit Atemwegsinfektionen
– Gassen: Extrabudgetäre Vergütung muss jetzt kommen

Institut des Bewertungsausschusses (Inba)
Beschlussübersicht des Jahres 2023 (633. + 632. Sitzung)


Mehr Verordnungskompetenz in der Videosprechstunde angekündigt | Mind-Up: was jetzt schon gilt

KBV-Mitteilung v. 19.01.23
Verordnung von Heilmitteln und häuslicher Krankenpflege auch in der Videosprechstunde möglich

Übersicht des G-BA (Stand 18.01.2023)
Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Heise Online v. 10.01.2023
Videosprechstunde beim Arzt: Warum bei 30 Prozent Schluss ist


Boni für die schnelle Terminvermittlung:
Realitätschock für die Neuregelung | KVen gehen gegen Mißbrauch vor

KV Schleswig-Holstein vom 18.01.2023
Klarstellung zum Hausarztvermittlungsfall

KV Nordrhein vom 20.01.2023
Wichtige Hinweise zur korrekten Anwendung des Hausarzt-Vermittlungsfalls

Überblicksdarstellung der KBV (Stand 01.01.2023)
Zuschläge für die Terminvermittlung

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Positionen

MVZ-Debatte: Ein Anschlag auf die Sachlichkeit

oder // Wenn gezielte Täuschung Ausgangspunkt der Pressearbeit ist

Die Versorgungsform MVZ steht derzeit mal wieder und mit vergleichsweise aggressiver Rheorik am Presse-Pranger. Und das völlig unabhängig davon, dass von den inzwischen rund 5.500 MVZ nur ein kleiner Bruchteil von der Diskussion um medizinferne Träger als Akteure der ambulanten Versorgung konkret berührt ist. Fraglos entsteht hier jedoch bei vielen Lesern der Eindruck, MVZ, bzw. MVZ mit nicht-ärztlichen oder gar 'Investoren' als  Trägern beherrschen längst die Versorgung – was falsch ist, da in der Humanmedizin alle Träger zusammen Ende 2021 gut 12 % aller ärztlichen und psychotherapeutischen Sitze betrieben; einzelne Trägergruppen entsprechend deutlich weniger.

Einen nicht unerheblichen Beitrag spielt hier die Presse. Das hohe Maß an reißerisch wirkenden Überschriften propagiert in beständiger Wiederholung die „feindliche Übernahme“ niedergelassener Arztpraxen durch „MVZ-Ketten“ und – nicht zuletzt – die massive Gefährdung von Patienten. Seitens der Journalisten geht es bei den dramatisierenden Überschriften meist ‚bloß‘ um das Ringen um die Aufmerksamkeit der Leser:innen – doch für MVZ-Träger und die darin tätigen Ärzt:innen entsteht so medialer Zündstoff in einer ohnehin schon wenig sachlich geführten Diskussion.

Hinterfragt werden muss daher vor allem auch die Motivlage, wenn Institutionen wie eine KV oder ein grundsätzlich anerkanntes Forschungsinstitut wie das IGES bewusste Fehlinterpretationen oder falsche Kausalketten in ihren Pressemeldungen platzieren – die dann wiederum zum Ausgangspunkt der Arbeit der Journalisten und Redaktionen werden.

In dieser Positions-Meldung beleuchten wir vor diesem Kontext schlaglichtartig am Beispiel der Prerssearbeit rund um das MVZ-Gutachten der KV Bayerns vom April 2022, wie Sprache und Informationen in der öffentlichen Debatte bewusst manipulativ eingesetzt werden.

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1992 – 2022

Wir stellen die Geschichte, die Arbeit, den Erfolg und die Menschen dahinter sowie die künftigen Herausforderungen zentral in den Mittelpunkt.

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