Hier finden Sie eine chronologische Auflistung von Veröffentlichungen in Zeitungen, Fachzeitschriften und Online-Portalen, an deren Inhalten der BMVZ direkt beteiligt war, oder in denen er zitiert wurde. Ergänzend spiegelt unser Presse-Echo Meldungen zum und über den BMVZ von dritter Seite.

Alle Texte, Interviews, Aufsätze, etc. sind – soweit frei zugänglich – zum Abruf verlinkt. Melden Sie sich bei Fragen gern in der BMVZ-Geschäftsstelle.

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie daher auf Veröffentlichungen stoßen, die hier nicht erwähnt sind, freuen wir uns, wenn Sie uns diese per Mail zukommen lassen.

Augsburger Allgemeine Zeitung

Ärzte warnen davor, dass Finanzinvestoren immer mehr Praxen aufkaufen

30. Mai 2022

Die KV Bayerns hatte mit einer Versorgungsanalyse vor zwei Monaten Alarm geschlagen, dass sich immer mehr Investoren als letztverantwortliche Betreiber im MVZ-Markt engagieren. Ärzte und KV fürchten, dass immer mehr einzelne Praxen von slchen Finanzinvestoren aufgekauft werden. Der lange Artikel beleuchtet verschiedene Seiten der Debatte und lässt mehrere Fachleute zu Wort kommen. Im Mittelpunkt stehen bei allen Äußerungen, dass insbesondere die Transparenz verbessert werden muss. Allerdings wehrt sich der BMVZ gegen 'die Panikmache auf breiter Front'. Vielmehr gehe es um 'regionale Anklumpungen,' die dazu führen können, dass sich Patienten schwertun, eine zweite unabhängige ärztliche Meinung zu bekommen. Daher müsse darüber geredet werden, wie hier Transparenz gegenüber dem Patienten hergestellt werden kann. Vorschläge dazu habe der BMVZ mehrere.

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f&w | Heft 6/2022

Versicherungsverträge für MVZ: 17 Varianten der Umsetzung bei der Berufshaftpflicht nach § 95e SGB V

27. Mai 2022

Der Gesetzgeber schreibt seit knapp einem Jahr den ambulanten Praxen und MVZ die Vorlage einer besonderen Bescheinigung zur Berufshaftpflichtversicherung vor. Das hat eine Bürokratiewelle und Willkürsituation geschaffen, die – ohne Mehrwert für die Patienten – gerade für Klinikträger viel Mehraufwand und höhere Versicherungskosten zur Folge haben. In dem Fachaufsatz werden die Hintergründe erläutert und dargestellt, warum der Zwang zur Vereinzelung das Versicherungsrisikos von MVZ insbesondere Kliniken als Träger vor größere Probleme stellt. Abgeleitet wird die Forderung an den Gesetzgeber, an dieser Stelle dringend nachzubessern, und für MVZ dieselbe Ausnahme vorzunehmen, wie sie für ermächtigte Ärzte besteht, die über die Klink haftpflichtversichert sind.

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ÄrzteZeitung

Heuschrecken-Debatte: Regierung plant keine Arbeitsgruppe zu Investoren-MVZ

14. Mai 2022

Eine Arbeitsgruppe, die sich explzit mit MVZ nichtärztlicher Träger, respektive Invesoren befasst, wird es vorerst nicht geben. Das zeigte im Rahmen der parlamentarischen Fragestunde vom 11. Mai 2022 die Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der CSU. Hintergrund ist, dass die Konferenz der 16 Landesgesundheitsministerien das BMG mehrfach aufgefordert hatte, eine solche einzurichten. Im Artikel nimmt der BMVZ-Vorsitzende zu dem Vorgang Stellung und moniert, dass es bei KVen- und Landespolitikern ein auffälliges „Problem-Aufmerksamkeits-Missverhältnis“ bei diesem Thema gäbe.

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KU Gesundheitsmanagement | Heft 5/2022

2022 – KV-Wahljahr: Warum gerade MVZ als Arbeitgeber ihre Ärzte dafür interessieren sollten

2. Mai 2022

Die regionalen KVen kommt für weite Teile der ambulanten Versorgung eine ungeteilte Normsetzungsmacht zu. Vor diesem Hintergrund stellen die Vertreterversammlungen als demokratisch
legitimierter Kern einer jeden KV für ambulante Leistungserbringer das wichtigste Gremium der Entscheidungsfindung dar. Der Aufsatz richtet sich an vor allem an Träger von MVZ und beleuchtet die Frage, warum der Fakt, dass die 17 regionalen Ärzteparlamente  in 2022 neu gewählt werden, MVZ- Betreiber unbedingt interessieren sollte und welche Möglichkeiten bestehen, auf angestellte Ärzte zu wirken, ihr Wahlrecht auch wahrzunehmen.

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änd | Ärztlicher Nachrichtendienst

Methodische Kritik: BMVZ nennt Aussagewert der IGES-MVZ-Studie „eingeschränkt“

19. April 2022

MVZ, die Investoren gehören, sind nach Ansicht der KV Bayerns per definition schlecht für Patienten. Auf das von der KV dazu vorgelegte Versorgungsgutachten zu MVZ reagierte der Bundesverband MVZ mit einer 6-seitigen Detailstellungnahme, die detailliert belegt, dass das einseitige Studiendesign und Interpretationen, die wesentliche Ergebnisse der Studie, die nicht zu gewünschten Aussage passen, einfach ausblenden, deren Aussagewert stark beschränken. Der Artikel berichtet darüber und verlinkt auch auf die vollständige Stellungnahme.

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BR24

Medizinische Versorgungszentren weisen Kritik aus Bayern zurück

19. April 2022

Werden Patienten in MVZ, die Investoren gehören, vor allem als Umsatzbringer gesehen? Im Streit über diese Frage hat der BMVZ Stellung bezogen und weist insbesondere die pauschale Kritik, die die KV Bayerns mit ihrem MVZ-Gutachten erhoben hat, zurück. Das Gutachten des IGES-Forschungsinstituts wurde mit der Schlagzeile veröffentlicht, dass 'das höhere Honorarvolumen, welches MVZ abrechnen, auffällig sei.' Der BMVZ weist diese Kritik zurück, denn eine genauere Betrachtung des 341 Seiten starken IGES-Gutachtens ergebe, dass die Schlüsse der KVB "mindestens irreführend“ seien.

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Tagesspiegel Background

MVZ: Alarmismus oder echte Gefahr für Versorgung?

14. April 2022

Das MVZ-Gutachten der KV Bayerns vom 7.4.2022 hat die Debatte um medizinferne Investoren als MVZ-Träger Streit neu entfacht. Die Analyse wurde mit der Meldung veröffentlicht, dass MVZ in Bayern duetlich höhere Honorare abrechnen als Einzelpraxen. Der ausführliche Hintergrundbericht beleuchtet die Studieninhalte, geht aber auch auf die vom BMVZ vorgebrachte, erhebliche Kritik am Studiendesign ein. Der Aussagewert der Stu­die ist demnach – auch unabhängig von der  sehr einseitigen Interpretation der Ergebnisse durch den bayrischen KV-Vorstand – in mehrfacher Hinsicht eingeschränkt.

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ÄrzteZeitung

BSG-Urteil zu MVZ und Anstellungsverhältnissen: Anwälte rechnen mit Bestandsschutz

21. März 2022

Mit seiner Entscheidung vom 26. Januar 2022 hat das Bundessozialgericht überraschend die meistgenutzte Gesellschafterkonstellation vertragsärztlicher MVZ für nicht rechtmäßg erklärt. Gespannt warten daher die betroffenen MVZ sowie die Juristenbranche auf die noch ausstehende Begründung des BSG zu diesem umstrittenen und ggf. folgenschweren Urteil. In dem Artikel wird berichtet, wie Fachanwälte die Frage einschätzen. Der BMVZ gibt zu Protokoll, dass nach seiner Meinung der Gesetzgeber infolge der Entscheidung seine Absichten zugunsten der MVZ-Gründung und der MVZ-Nachfolgeregelungen klarstellen muss.

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aerzteblatt.de

BSG-Urteil schränkt Möglichkeiten ärztlicher MVZ-Gesellschafter ein

11. März 2022

Susanne Müller, Geschäftsführerin des BMVZ, ordnet das aktuelle BSG-Urteil in Bezug auf MVZ-Gründungen ein. Viele beruhten auf der Konstellation, dass die ärztlichen Gründer im Wege der Sitzeinbringung ihre bisherige Vertragsarztzulassung ins zu gründende MVZ einbringen, um dann im Status eines angestellten Arztes weiter tätig zu sein. Gleichzeitig sind der oder die Gründer Mehrheits­gesellschafter beziehungsweise Eigentümer der MVZ-Gesellschaft. Diese Praxis hätten auch die Zulas­sungsausschüsse bisher in der Regel anstandslos passieren lassen.

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BibliomedManager

Mit offenen Karten spielen

18. Februar 2022

Die einrichtungsbezogene Impfpflicht steht als Faktum vor der Tür, aber allenthalben wird erst noch politisch wie gesellschaftlich über Umsetzungsdetails diskutiert. Eine Debatte, deren Zeitpunkt ein wenig überrascht, denn keine der jetzt gestellten Fragen ist neu. Nur hat sich während der Gesetzesberatung im November/Dezember 2021 kaum einer dafür interessiert. In der Folge ist die Verunsicherung der betroffenen Arbeitgeber enorm. Das wird auch wahrgenommen – allerdings stehen hier im Fokus Pflegedienste und Krankenhäuser, also meist recht große Unternehmen mit vielen Beschäftigten und einer eigenen Personalabteilung.

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HCM Heft 8/2021 | Health & Care Management

Klinik-MVZ: Verluste unausweichlich?

10. Dezember 2021

MVZ in nicht-ärztlicher Trägerschaft stehen im Kontext der hochpolitischen Investorendebatte aufgrund der Unterstellung, es gehe ihnen nur um den Profit, an einer Art Pranger. Real steht dem jedoch die Beobachtung entgegen, dass es nur wenigen Klinik-MVZ überhaupt gelingt, mit dem MVZ Profit zu generieren. Insofern dürfte die Innensicht der Klinikleitung bezüglich des eigenen MVZ oftmals weniger mit Profitdenken zu tun haben, sondern mehr mit Gefühlen, die an das MVZ als ein Fass ohne Boden denken lassen. Was dafür häufige Gründe sind und welche grundlegenden Maßnahmen helfen können, ein Krankenhaus-MVZ aus den roten Zahlen zu bringen, beleuchtet dieser Fachaufsatz der BMVZ-Geschäftsführerin zum Thema Controlling und Wirtschaftlichkeit bei Klinik-MVZ.

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ÄrzteZeitung

Arzthaftpflicht: Neue Regeln erschweren Zulassungsverfahren

7. November 2021

Mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) ist im Sommer 2021 ein neuer § 95e in das SGB V eingefügt und der Nachweis des Vorliegens einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung als weitere Zulassungsvoraussetzung kreiert worden. Seit dem muss – kurz gesagt – in jedem Zulassungsverfahren eine Bescheinigung nach § 113 VVG vorgelegt werden, aus der hervorgeht, dass die ärztliche Tätigkeit der Praxis, bzw. des MVZ ausreichend haftpflichtversichert ist. Allerdings weist der BMVZ darauf hin, dass es bisher keine einheitlichen Anforderungen an besagte Bescheinigung gibt, da entsprechende Bemühungen von KBV und Versichererverband bisher gescheitert sind. Das dahinterstehende Problem ist alles andere als trivial und betrifft vor allem auch größere MVZ-Träger und BAG mit mehreren Standorten.

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BR24 – Bayrischer Rundfunk

Kritik an medizinischen Versorgungszentren wächst

5. November 2021

Die Zahl medizinischer Versorgungszentren in Deutschland wächst – die Kritik an ihnen ebenfalls. In einem Grundsatzbeitrag dazu versucht der Bayrische Rundfunk die Zusammenhänge für den Otto-Normalbetrachter zu beleuchten. Beschrieben wird, dass Ärzte in MVZ ähnlich wie in einer Firma zusammenarbeiten, dass sich allerdings immer mehr ärztliche Berufsorganisationen daran stören. In dem Kontext wird u.a. auf die Aussage des BMVZ verwiesen, dass es sich bei der MVZ-Entwicklung um eine Erfolgsgeschichte handle: Auf bundesweit rund 4.000 sei ihre Zahl gewachsen, wobei Bayern mit 860 Standorten das Bundesland mit der mit Abstand höchsten Dichte an MVZ ist.

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f&w Heft 11/2021 | Führen & Wirtschaften im Krankenhaus

KVen + MVZ | Eine schwierige Paarbeziehung

27. Oktober 2021

Angestellte Ärzte, Teilzeitarbeit und nichtärztliche Träger im ambulanten Markt – dafür stehen MVZ. Für die Kassenärztlichen Vereinigungen war das über Jahre Grund genug, sie zu bekämpfen. Mittlerweile sind (auch) sanftere Töne zu hören, weil der ambulante Versorgungsauftrag ohne die MVZ-Strukturen schlicht nicht mehr erfüllbar ist. Gleichzeitig bleibt das Verhältnis zwischen der KV als zuständige Selbstverwaltung und den MVZ als organisatorischer Fremdkörper ambivalent. Warum (und wie) sich das in Zukunft ändern muss, ist Thema dieses Fachaufsatzes der BMVZ-Geschäftsführerin.

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ZM – Zahnärztliche Mitteilungen

BMVZ rechnet mit Einführung eines Transparenzregisters für MVZ

14. Oktober 2021

In einem Bericht zum LiVE.MEETING des BMVZ vom 13. Oktober gehen das offizielle Zahnarzt-Blatt ZM im Kontext der Darstellung aktueller Zahlen zu Zahn-MVZ auf die während der Online-Tagung geführte Erörterung, welches politische Projekt nach einer erfolgreichen Regierungsbildung für die MVZ relevant werden wird, ein. Zitiert wird die BMVZ-Geschäftsführerin mit der Vermutung, dass die Diskussion um die Einführung eines Transparenzregisters mit als Erstes wieder aufgegriffen werden wird. Der Bericht führt weiter aus, dass man im BMVZ jedoch ein solches Register für Symbolpolitik sowie für weder sinnvoll noch nötig hält.

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Tagesspiegel Background – Gesundheit & E-Health

Medizinische Versorgungszentren | Die Kommune als Träger

11. Oktober 2021

In der Brandenburger Kleinstadt Baruth-Mark ist das erste kommunale MVZ in Ostdeutschland zugelassen worden. Aus diesem werden unter Einbezug der Debatte um nicht-ärztliche Träger grundlegend die Rahmenbedingungen für die Gründung von MVZ beleuchtet. Die Autorin merkt dabei an, dass die zuständige KV gegenüber MVZ ‘etwas sparsam mit Lob umgeht.’ Hierzu kommentiert die Geschäftsführerin des BMVZ im Artikel, dass ein Drittel aller KV-Mitglieder inzwischen angestellt seien, dass sich viele dieser Kollegen aber eben nicht als gleichberechtigte Mitglieder fühlten, weil es keine Willkommenskultur gäbe: „Viele wissen gar nicht, wofür es KVen überhaupt gibt und was ihre Aufgabe ist.“

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