BMVZ e.V.
Schumannstr. 18
10117 Berlin
Tel.: 030 / 270 159 50
Fax: 030 / 270 159 49
Mail: buero@bmvz.de
Web: www.bmvz.de
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Dipl. pol. Susanne Müller
Geschäftsführerin BMVZ e.V.
Fachbereich Politik und Presse
Zu den Themen MVZ, ambulante und kooperative Versorgung sowie deren politischen Implikationen ist die Geschäftsführerin des BMVZ, Susanne Müller, umfangreich und fachkundig informiert. Zudem steht sie in engem Kontakt mit den Vorständen sowie ausgewiesenen Expertinnen und Experten in unserem Verbandsumfeld.
Kerstin Poppinga
Verbandskommunikation
Onlineredaktion
Sie benötigen druckfähige Fotos der Verbandsakteur*innen des BMVZ oder weiterführendes Bildmaterial? Wenden Sie sich hierfür unter Angabe des Verwendungszwecks und des gewünschten Bildformates an Kerstin Poppinga, unsere Mitarbeiterin im Bereich Verbandskommunikation und Onlineredaktion.
Zum 30. September 2025 hat Dr. Peter Velling sein Amt als ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender aus Altersgründen an seinen bisherigen Stellvertreter Dr. Bernhard Landers übergeben. Die Leitung des Verbandes wechselt damit in der Mitte der aktuellen BMVZ-Wahlperiode nicht nur – wie geplant – in jüngere Hände. Vielmehr bekräftigt diese Nachwahl auch die inhaltliche Positionierung des BMVZ als Mahner für eine konstruktive MVZ-Debatte, die allgemein den positiven Mehrtwert ärztlicher Kooperation in den Mittelpuntk stellt. Kritisiert wird damit die Debattenverengung auf die Frage, welche regulativen Bremsen gegen Investoren als MVZ-Träger eingezogen werden sollten. Während gleichzeitig Konzepte, Ärzte als Trägergruppe zu unterstützen, fast völlig fehlen.
Seit November 2022 schlummert das Entbürokratisierungsprojekt Zahnärzte-Ärzte-ZV in den Schubladen des BMG. Warum diese eigentlich fertige und von vielen Seiten begrüßte Modernisierung des vertragsärztlichen Rechtsrahmens nicht weiter bearbeitet und final beschlossen wird, erschließt sich uns nicht. Ziel des Verordnungsentwurfes ist es zum einen, in der ambulanten Versorgungslandschaft Strukturtransparenz zu schaffen. Dass das dringend nötig ist, belegen die vom BMVZ veröffentlichten Zahlen zur Großpraxenverteilung, die gänggíge Annahmen auf den Kopf stellen. Zum anderen geht es aber in dem BMG-Projekt zentral auch um zahlreiche wichtige Maßnahmen zur Reduktion von Bürokratie und Verwaltungsaufwand; also darum, dass KV-System zu entlasten. Wir fordern daher das BMG auf, das Projekt mit Priorität weiterzuverfolgen und zeitnah in Kraft zu setzen.
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zum Beitrag „Die ambulante Versorgung braucht Strukturtransparenz“
Am 22. Mai wurde der GVSG-Kabinettsentwurf vorgestellt. Dabei erklärte Minister Lauterbach, dass trotz im Entwurf dazu fehlender Regelungen ‘Investoren-MVZ zum Schluss verboten’ würden. Wir meinen jedoch, dass es wesentlich wichtiger wäre – statt sich an dem zahlenmäßig nach wie vor kleinem Cluster der Investoren als Träger abzuarbeiten – der großen Gruppe der Ärzt:innen die hier zahlreich bestehenden Hürden beim MVZ-Betrieb aus dem Weg zu räumen, um explizit ärztliche Gründungen sowie die interkollegiale Weitergabe solcher Praxisunternehmen zu erleichtern, bzw. überhaupt erst zu ermöglichen.
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zum Beitrag „Impulse für eine konstruktive MVZ-Debatte“
Die Diskussion zu MVZ bewegt sich in einer Dauerschleife. Dreh- und Angelpunkt ist die Annahme, dass medizinferne MVZ-Betreiber aufgrund der unterstellten kurzfristigen Gewinnmaximierung zu Lasten der Flächenversorgung und der Behandlungsqualität agieren. Deshalb gibt es einen Überbietungswettbewerb, welche regulativen Bremsen gegen Investoren als MVZ-Träger eingezogen werden sollten.
Die aktuelle politische Debatte um MVZ speist sich aus der Sorge, dass nicht-ärztliche Akteure die ambulante Versorgung mit hoher Dynamik verändern, bzw. negative Entwicklungen in der ambulanten Versorgung stattfinden, ohne dass es bemerkt würde und Gelegenheit zum Gegensteuern bestünde. Daher braucht es dringend mehr Transparenz über die MVZ-Entwicklung. Hierzu schlägt der BMVZ drei konkrete Maßnahmen vor.
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zum Beitrag „Drei Maßnahmen zu mehr Transparenz für MVZ“
Der BMVZ fördert gemeinnützig und bundesweit die ambulant-kooperative Versorgung. Ziel ist die Steigerung von Qualität und Wirtschaftlichkeit zum Wohl der Patienten durch Weiterentwicklung fachgruppen- und sektorenübergreifender sowie interdisziplinärer Strukturen. Der BMVZ steht für fachkundigen Informationsaustausch, praxisnahen Erfahrungstransfer sowie für die aktive Gestaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen für eine zukunftsorientierte und moderne Gesundheitsversorgung.
Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und der Bildung mit dem Ziel der Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung mit dem Schwerpunkt der Steigerung von Qualität und Wirtschaftlichkeit der Patientenversorgung durch die weitere Entwicklung von Medizinischen Versorgungszentren, Gesundheitszentren und anderen ganzheitlichen, fachgruppen- und sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen. Dieser Zweck wird durch die Erfüllung folgender Aufgaben verwirklicht:
Interessen- und Vorhabenbereiche:
Sonstiges im Bereich „Bildung und Erziehung“; Gesundheitsförderung; Gesundheitsversorgung; Sonstiges im Bereich „Gesundheit“; Krankenversicherung
Für weiterführende Informationen zur Ausgestaltung und Wahrnehmung der politischen Interessenvertretung durch den BMVZ wenden Sie bitte direkt an die Geschäftsführerin.
Für weiterführende Informationen zur Ausgestaltung und Wahrnehmung der politischen Interessenvertretung durch den BMVZ wenden Sie bitte direkt an die Geschäftsführerin.
Für das Berichtsjahr 2021 lag der Anteil an Aufwendungen im Sinne des LobbyRG, d.h. direkte Ausgaben für die politische Interessenvertretung unter Einbezug anteiliger Personal- und allgemeiner Betriebskosten, bei 16,9 % der Beitragseinnahmen, bzw. bei 12,9 % des Gesamtumsatzes.
Der Bundesverband MVZ e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich kooperative medizinische Einrichtungen (MVZ und BAG) sowie interessierte Unternehmen mit dem Ziel, Kooperationen in der ambulanten Gesundheitsversorgung zu fördern, zusammengeschlossen haben. Über den Mitgliederkreis hinaus versteht sich der BMVZ als Sprachrohr aller kooperativen Strukturen und Einrichtungen vor allem des ambulanten Sektors, die sich der Verbesserung der medizinischen Versorgung verschrieben haben.
Ziel unserer Arbeit ist es, langfristig eine Gesundheitsversorgung in Deutschland zu etablieren, die allen Patienten den Zugang zu einer hochwertigen und wohnortnahen Versorgung garantiert, gleichzeitig aber die ökonomischen Belange des Krankenversicherungssystems berücksichtigt. Der Weg dazu kann nach Ansicht des BMVZ nur über die weitere Förderung integrativer und kooperativer Versorgungsstrukturen führen. Deshalb sehen wir es auch als eine unserer Aufgaben an, bei den maßgeblichen Entscheidungsträgern für kooperative Einrichtungen und Strukturen zu werben und die gesundheitspolitische Gesetzgebung in geeigneter Weise zu beeinflussen.
Unsere Vision einer flächendeckenden Etablierung sektoren- und fachübergreifender Versorgungsstrukturen fußt dabei auf der weit zurückreichenden poliklinischen Tradition in Deutschland und entsprechenden Erfahrungswerten, die andere Gesellschaften der unseren voraus haben. Daneben wollen wir denjenigen Ärzten und Unternehmen, die darüber nachdenken, kooperative Strukturen zu begründen, eine Orientierungshilfe sein, bzw. ihnen den Kontakt zu praxiserfahrenen Akteuren und Gründern bestehender Strukturen ermöglichen.
Interessen- und Vorhabenbereiche:
Gesundheitsförderung; Gesundheitsversorgung; Sonstiges im Bereich „Gesundheit“; Krankenversicherung