Hier finden Sie eine chronologische Auflistung von Veröffentlichungen in Zeitungen, Fachzeitschriften und Online-Portalen, an deren Inhalten der BMVZ direkt beteiligt war, oder in denen er zitiert wurde. Ergänzend spiegelt unser Presse-Echo Meldungen zum und über den BMVZ von dritter Seite.

Alle Texte, Interviews, Aufsätze, etc. sind – soweit frei zugänglich – zum Abruf verlinkt. Melden Sie sich bei Fragen gern in der BMVZ-Geschäftsstelle.

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Sie daher auf Veröffentlichungen stoßen, die hier nicht erwähnt sind, freuen wir uns, wenn Sie uns diese per Mail zukommen lassen.

ÄrzteZeitung

Cybersicherheit | NIS-2: Anmeldefrist beendet – „betroffene MVZ und BAG oft überfordert“

6. März 2026

NIS-2 verpflichtet MVZ und BAG zur Registrierung – Die Frist endet, doch viele Betreiber fühlen sich überfordert. Der Bundesverband MVZ betont, dass vor allem MVZ und BAG mit mehr als 50 Mitarbeitenden oder hohem Umsatz von der Pflicht betroffen sind und nun ein anspruchsvolles Risikomanagement nötig ist. Laut Susanne Müller, Geschäftsführerin des BMVZ, fehlen branchenspezifische Hilfen und klare Informationen, weshalb sich viele MVZ unsicher fühlen. Die Praxislandschaft sieht sich mit verkürzten Fristfenstern und komplexen Anforderungen konfrontiert; die Prüfung der Betroffenheit bleibt unklar. Jetzt mehr erfahren: Wie MVZ und BAG die NIS-2-Hürden meistern könnten und welche Unterstützung es gibt.

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Deutsches Ärzteblatt

BMVZ beklagt fehlende Wahrnehmung ärztlicher Kooperationen

24. Februar 2026

Der BMVZ beklagt, dass MVZ und ärztliche Kooperationen in Politik und Selbstverwaltung noch zu wenig wahrgenommen werden. Trotz zunehmender Kooperationen und steigender Anstellung von Ärzten in größeren Strukturen fehlen Sichtbarkeit und Rahmenbedingungen. Laut BMVZ-Geschäftsführerin Susanne Müller, die im Gespräch mit Anke Schliwen von der KBV zu diesem Thema beim BMVZ STRATEGIEKONRESS sprach, wächst die Zahl der MVZ-Ärzte enorm (von 12.480 in 2013 auf 32.283 in 2024), während gleichzeitig die Zulassungen rückläufig sind. Die KBV bestätigt den Trend: MVZ beschäftigen meist deutlich mehr Ärzte als Gemeinschaftspraxen. Der Bericht des Ärzteblatts betont den Bedarf an stärkeren ärztlichen Inhaberschaften, besserer Vergütung und mehr Transparenz. Die Politik müsse Hürden abbauen und MVZ-Lösungen als feste Säule der Primärversorgung anerkennen.

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ÄrzteZeitung

NIS2: Nur noch zwei Monate Zeit für Praxen und MVZ, sich im BSI-Portal zu registrieren

12. Januar 2026

NIS2 erfordert eine rechtzeitige Registrierung von Praxen und MVZ beim BSI. Nur noch zwei Monate bleiben, um alle betroffenen Betriebe fristgerecht im BSI-Portal zu melden. Der Stichtag ist der 6. März; Verstöße können Bußgelder nach sich ziehen. Der BMVZ empfiehlt daher dringend, sich zeitnah über den vollständigen Registrierungsprozess zu informieren, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen und den damit verbundenen Aufwand frühzeitig zu planen. Falls erforderlich, sollten Praxen und MVZ eine interne Projektkoordination einrichten, um sicherzustellen, dass alle relevanten Systeme und Risikomanagement-Funktionen rechtzeitig konform sind.

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ZM Online

Werden iMVZ jetzt endlich stärker reguliert?

14. November 2025

Bei einer Anhörung im Gesundheitsausschuss diskutierten Experten aus dem Gesundheitswesen und MVZ-Interessenverbände über den Antrag, MVZ zu regulieren. Im Bericht wird u.a. der Aussage des KBV-Chefs Gassen Raum gegeben, dass kommunale MVZ selten „wirtschaftliche Tragfähigkeit“ erreichten, was die Frage nach der Haftung aufwerfe. Er stellte vor diesem Hintergrund infrage, ob man deshalb die Büchse der Pandora öffnen und MVZ eine geringere Bürgschaftsbegrenzung zugestehen sollte? Auf jeden Fall müsse klar ausgeschlossen werden, dass sich diese Möglichkeit auf investorengetragene MVZ-Strukturen überträgt. Die BMVZ-Geschäftsführerin wird mit dem Plädoyer zitiert, dass die Politik sich von dem „destruktiven Konzept“ lösen sollte, wie eine Gruppe von MVZ-Trägern aus der Versorgung herausgehalten werden könne und stattdessen darüber nachdenken sollte, ob man auf Träger verzichten wolle, die anstellungswilligen Ärzten geeignete Arbeitsplätze böten.

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Ärzteblatt

Diskussion über investorenbetriebene medizinische Versorgungszentren hält an

13. November 2025

Gesundheitsexperten haben im Gesundheitsausschuss über die Vorschläge der Grünen-Fraktion zur Regulierung von MVZ diskutiert. Diese hat die Regierung dafür kritisiert, trotz Ankündigung im Koalitionsvertrag sowie „großer Dringlichkeit und wiederholter Appelle aus der Ärzteschaft“ dem Thema bislang keine erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet hat. Der Artikel geht unter anderem auf die von den Sachverständigen eingereichten Stellungnahmen ein. Für den BMVZ wird zutreffenderweise herausgestellt, dass 'die Stärkung ärztlicher Inhaber wichtig sei, und dass an der Nachbesetzung von MVZ dringend nachgeregelt und der Prozess von bürokratischen Hürden beseitigt werden müsse.' Dass somit, wenn die Diskussion stets nur auf Investoren abstellte, schlichtweg die falsche Debatte geführt werde.

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ÄrzteZeitung

Regulierung von iMVZ: Warum die Grünen das Streitthema auf die Agenda setzen

13. November 2025

Neue Runde in der Debatte über Investoren-MVZ. Der Artikel beleuchtet die Hintergründe und stellt den Bezug zwischen der Anhörung vom 12. November und dem zum schwarz-roten Koalitionsvertrag her, der ebenfalls eine Regulierung vorsieht. Viel Raum erhält die Darstellung der Position der BÄK, die für schärfere Kennzeichnungspflichten plädiert, und dafür, dass Verträge der Ärztlichen Leitung auf Bonusvereinbarungen hin untersucht werden dürfen und ein Sanktionsregime für Verstöße aufgestellt wird. In der Anhörung bezeichnete die BMVZ-Geschäftsführerin Mülller es als „destruktiv,“ pauschal eine ganze Gruppe von MVZ-Trägern von der Versorgung fernhalten zu wollen, während gleichzeitig permanent über Arztmangel gesprochen werde. Die Entwicklung zeige, dass Ärzte als MVZ-Gründer und Arbeitgeber in viel zu geringer Zahl zu finden seien. Und dass somit auch und gerade MVZ in nichtärztlicher Trägerschaft als ärztliche Arbeitgeber von großer Relevanz seien.

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hib 615/2025 | heute im bundestag

Expertenanhörung zu Medizinischen Versorgungszentren

12. November 2025

Der Bundestagsinformationsdienst ‚hib‘ informiert über die am 12. November 2025 durchgeführte Sachverständigenanhörung des Gesundheitsausschuss‘ des Bundestages. Anlass war der Antrag der Grünen-Fraktion, ‚MVZ zu reformieren.‘ Als Sachverständige  war u.a. die BMVZ-Geschäftsführerin geladen, daneben auch Vertreter von BÄK, KBV, GKV-Spitzenverband, Hausärzteverband und BBMV. Der BMVZ betonte in seiner mündlichen und schriftlichen Stellungnahme, dass viele der Forderungen zur Regulierung von MVZ in der Praxis nicht zielführend und zudem teils als reine Symbolpolitik zu werten seien. Der Verband forderte erneut eine Versachlichung der Debatte und betonte die Bedeutung einer offenen, realitätsnahen Diskussion über die Zukunft der ambulanten Versorgung.

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änd | Ärztenachrichtendienst

Grüne fordern MVZ-Reform | Mehr Kontrolle und weniger Rendite?

12. November 2025

Im Gesundheitsausschuss des Bundestages ging es am 12. November erneut um das Für und Wider zur MVZ-Reform. Die Bundesärztekammer forderte mehr Transparenz und strengere Regelungen, während der BBMV den bestehenden Rechtsrahmen für ausreichend hielt. Für den Hausärzteverband betonte Joachim Schütz, dass es keine belastbaren Daten gäbe, die eine systematische Beeinträchtigung der ärztlichen Entscheidungsfreiheit in MVZ belegten. Problematisch sei vielmehr ein strukturelles Wettbewerbsungleichgewicht bei der Nachbesetzung von Arztsitzen. Thema waren daneben auch die Chancen von kommunalen MVZ. Susanne Müller war als Vertreterin des BMVZ geladen und wies u.a. darauf hin, dass die im Antrag geforderte gesonderte Abrechnungsprüfung auf Kernleistungen nur für MVZ als Willkür zu werten sei und daher abgelehnt wird.

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Deutsches Ärzteblatt

Investorenbetriebene Medizinische Versorgungszentren – Laute Rufe nach Regulierung

31. Oktober 2025

Mit Beginn des Herbst 2025 ist die MVZ-Debatte nach gut einem halben Jahr 'Pause' auf die politische Agenda zurückgekehrt. Das Ärzteblatt bietet dazu passend und mit Bezug auf die Regelungsabsicht des Koalitionsvertrags von Mai 2025 eine aktuelle, gut recherchierte Debattenbeschreibung, in der zahlreiche Akteure direkt zu Wort kommen. Darunter auch solche abseits der üblichen Verdächtigen, wie den Patientenbauftragten der Bundesregierung, Christoph Scheuplein vom VDI sowie Ärzte der häufig mit der Investorenthematik besonders in Verbindung gebrachten Fächer Augenheilkunde und Dermatologie. Natürlich ist auch der BMVZ mit seiner Einschätzung präsent.

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änd | Ärztenachrichtendienst

„Wir müssen uns um die Versorgung kümmern – nicht um Nebelkerzen“

22. Oktober 2025

Nach mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze des Bundesverband MVZ e.V. übergibt Dr. Peter Velling den Staffelstab des Vorstandsvorsitzes an Dr. Bernhard Landers. Im Interview mit dem änd blicken beide auf Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsfragen rund um die MVZ-Strukturen: vom Wandel der Berufsbilder über die Debatte um Investoren, Nachfolgeregelungen und Ambulantisierung bis hin zu Digitalisierung und Primärarztsystem. Zitiert wird Dr. Landers mit folgenden Zielen: „Erstens will ich die Rolle des angestellten Arztes weiter konkret fassen – mit klaren Rechten, Pflichten, Weiterbildungswegen und Entwicklungspfaden, die zum ambulanten Alltag passen. Zweitens gehört die Nachfolgeregelung ganz nach oben auf die Agenda: Wir brauchen praxistaugliche, rechtssichere Übergaben, damit gewachsene Strukturen nicht an Fristen oder Formalien scheitern. Gelingt uns das, sichern wir Versorgung – und hören auf, uns in Symboldebatten zu verlieren.“

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f&w | Heft 11/2025

Telematikinfrastruktur: Wo Kliniken von ihren MVZ lernen können

19. Oktober 2025

Was für MVZ, Apotheken und Vertragsärzte längst Pflicht ist, wird auch für Pflegeheime, Reha-Kliniken und Krankenhäuser relevanter: die Anbindung an die gemeinsame Telematikinfrastruktur (TI). Beim Karten- und Adressmanagement gibt es jedoch sektorenspezifisch verschiedene Verfahrensweisen und viele Stolperfallen. Darüber informiert dieser 3-seitige Aufsatz des BMVZ überblicksartig und zeigt auf, wie komplex das Management und der Organisationsaufwand rund um die TI ist. Aufgrund des Erfahrungsvorsprungs, den MVZ und Arztpraxen haben, können und sollten alle Akteure, die erst jetzt angeschlossen werden, von ersteren einiges lernen, so das Plädoyer der Autorin.

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Tagesspiegel Background Gesundheit

Investorengeführte MVZ: Zwischen Reformdruck und Versorgungslücke

8. Oktober 2025

Die Background-Redaktion begleitet anlässlich des 19. BMVZ PRAKTIKERKONGRESS mit diesem Hintergrundartikel die neu entflammte Debatte um nicht-ärztliche MVZ-Träger. Braucht es hier eine stärkere Regulierung oder einfach mehr Unterstützung für Ärzte, die die Trägerschaft übernehmen wollen, wird gefragt; die Antwort aber wird nach einer breiten Rundumschau auf die verschiedenen Meinungen salomonisch offen gelassen. Im Mittelpunkt des Berichts steht dabei der Dialog der BMVZ-Geschäftsführerin Müller, den diese mit FALK-Geschäftsführer Martin Degenhardt während des BMVZ-Kongresses vom 7. Oktober geführt hat.

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änd | Ärztenachrichtendienst

Appell: „Kooperative Strukturen konsequent mitdenken!“

7. Oktober 2025

Beim BMVZ PRAKTIKERKONGRESS wurde zu Beginn der Tagung über die offenen Fragen in der aktuellen Gesundheitspolitik und das Selbstverständnis von MVZ aus Sicht der Praktiker gesprochen. Der änd-Artikel berichtet darüber ausführlich. Etwa über die Ansage, dass der BMVZ statt einer Regulierung für Investoren-MVZ Erleichterungen für ärztliche MVZ-Betreiberärzte fordere: „Wir sollten eher dafür sorgen, dass ärztliche Gründer weniger Schwierigkeiten haben, ihre Einrichtungen zu übergeben.“ Für Krankenhäuser sei das leichter. „Das sieht die Politik aber nicht.“ Dr. Landers der neue Vorsitzende des BMVZ ergänzte: „Damit kooperative Systeme auch auf Dauer wirtschaften können, müssen Zulasser- und Betreibereigenschaften getrennt werden.“

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Univadis

Urteil bestätigt MVZ-Nachrangregelung

16. September 2025

Wenn sich ein MVZ um die Nachbesetzung eines Arztsitzes bewirbt, ist der im SGB V vorgesehene Nachrang streng auszulegen, berichtet dieser Kurzbericht über eine Entscheidung des LSG Stuttgart. Im konkreten Fall ging die inhabergeführte MVZ-Gesellschaft einer Ärztin bei der Vergabe leer aus, da die Ärztin zwar Alleingesellschafterin, aber nicht im antragstellenden MVZ selbst, tätig war. Der BMVZ kommentiert: „Das LSG hat sehr nah am Gesetz argumentiert. Wollte man, dass MVZ-Ketten, die in Vertragsarzthand liegen, bei denen aber aufgrund der Vielzahl an Standorten die Gesellschafter nicht mehr selbst im einzelnen MVZ tätig sind, nicht unter diesen Passus fallen, müsste man dies politisch ändern.“

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ÄrzteZeitung

Niedersachsen: Neue Abschlagstermine bereiten manchen Praxen Liquiditätsprobleme

8. September 2025

Die KV Niedersachsen hat die Abschlagzahlungen an Praxen zum Monatsende verschoben, was bei vielen Praxen zu Liquiditätsengpässen führt. Der Vorfinanzierungsaufwand, insbesondere bei großen Praxen und MVZ, steigt erheblich. Diese Umstellung, die seit Juli gilt, wurde von der KV als notwendig für die Sicherung der eigenen Liquidität begründet. Doch für viele Praxen bedeutet dies eine große Herausforderung, vor allem in den Lohnmonaten. Der Bundesverband Medizinische Versorgungszentren (BMVZ) warnt vor den Auswirkungen auf Jahresabschlüsse und den finanziellen Druck auf Praxisinhaber. Viele Praxen müssen auf Betriebsmittelkredite zurückgreifen, um laufende Zahlungen zu leisten. Der BMVZ fordert eine unbürokratische Bearbeitung von Anträgen auf vorgezogene Zahlungen zur Milderung der finanziellen Belastungen.

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ÄrzteZeitung

Verordnungsentwurf | Weniger Bürokratie: Ärztliche Niederlassung soll attraktiver werden

6. August 2025

Eine reformierte Zulassungsverordnung soll die Arbeit der Zulassungsausschüsse gängiger und das Arztregister „elektronisch“ machen. Dieses Projekt, das bereits Karl Lauterbach auf der Agenda hatte, aber nicht zu Ende bringen konnte, wurde nun durch Bundesgesundheitsministerin Warken neu gestartet. Mit der Veröffentlichung des Referentenentwurfs wurden gleichzeitig die Verbände um schriftliche Stellungsnahme gebeten. Das Projekt stößt beim BMVZ auf volle inhaltliche Unterstützung, da dieser – wie der Artikel ausführt – schon seit Langem die Umsetzung der ZV-Modernisierung fordert. FALK-Geschäftsführer Degenhardt ist der Entwurf dagegen nicht entschlossen genug, denn: „Wir bräuchten einen vollständig digitalen Prozess, damit die Verfahren schneller und effizienter werden.”

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PFB | Praxis Freiberufler-Beratung (Heft 8/2025)

Alles MVZ oder was? Statistische Daten zur vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung

21. Juli 2025

Die Debatte um MVZ wird oft politisch zugespitzt geführt ‒ zulasten einer sachlichen Auseinandersetzung mit den realen Strukturen der ambulanten Versorgung. Der sechs-seitige Fachaufsatz hat daher das Ziel, statistischen Missverständnissen entgegenzutreten und die tatsächlichen Entwicklungen differenziert darzustellen. Es wird gezeigt, dass MVZ weder die Versorgung dominieren noch automatisch Großstrukturen oder Investorenmodelle darstellen. Als Fazit wird gezogen, dass es überrascht, dass das Kriterium „Praxisgröße“ in der bisherigen Erfassung vertragsärztlicher Strukturen kaum eine Rolle spielt. Ursächlich dafür sei die einseitige Fokussierung auf MVZ, die verdecke, dass größere Strukturen auch bei den Niederlassungspraxen längst auf dem Vormarsch sind, während MVZ in der Mehrheit unerwartet kleinteilig daherkommen.

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ÄrzteZeitung

Hauptstadtkongress: Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sollen Forschende werden

27. Juni 2025

Das Urteil der Gesprächsrunde war einhellig: Deutschland könne es sich gar nicht mehr leisten, dass Forschung und Arbeit der niedergelassenen Mediziner in den Praxen getrennt nebeneinander herlaufen. Doch wie gelingt der Wandel? Darüber hat Dr. med. Bernhard Landers, Vorstandsmitglied des BMVZ und Landarzt aus Rheinland-Pfalz, im Rahmen des Hauptstadtkongress mit Amelie Koch von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden und Dr. Heyder von der Berliner Charité diskutiert. Einhelligkeit bestand vor allem darin, dass mehr Austausch zwischen der Forschung und den Praxen nötig sei.

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ÄrzteZeitung

MVZ, Investoren und junge Ärzte: Nötig ist eine differenzierte Debatte

26. Juni 2025

Junge Ärztinnen und Ärzte wollen attraktive und flexible Arbeitsbedingungen – sollen dafür einzelne Akteure beschränkt, andere gefördert werden? Darüber gibt es verschiedene Sichtweisen, über die beim Hauptstadtkongress 2025 öffentlich diskutiert wurde. Unter dem Titel 'Von MVZ lernen: Nur Heuschrecken oder der ideale Arbeitsort für die Gesundheitsprofessionen?' wurden diese Fragen von der BMVZ-Geschäftsführerin u.a. mit  Möritz Völker vom Hartmannbund, Sybille Stauch-Eckmann vom BBMV und Sandra Blumenthal vom Hausärzteverband erörtert. Lilly von Kenne von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden machte dabei deutlich, dass die Arbeit in der ambulanten Versorgung vom Nachwuchs sehr positiv wahrgenommen wird. „Vor allem der fachliche Austausch in MVZ wird sehr positiv wahrgenommen“, berichtete sie. Insgesamt entstand so ein lebendiger Austausch, über den der Artikel ausführlich berichtet.

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ÄrzteZeitung

Neues Teilhabegesetz geht an den Start: So wird Ihre Praxis-Homepage barrierefrei

22. Juni 2025

Seit 28. Juni 2025 greift das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Daher müssen Arztpraxen und MVZ dafür sorgen, dass ihre Websites ohne Einschränkungen oder technische Hürden zugänglich sind. Vorbereitet dürften nur die wenigsten sein, so die These des Artikels, weswegen erläutert wird, worauf Ärzt:innen achten müssen. Die BMVZ-Geschäftsführerin Susanne Müller wird mit dem Kommentar zitiert: „das Thema überrollt die Branche ähnlich wie 2018 die DSGVO. Das auch, weil von den Branchenverbänden nicht frühzeitig informiert wurde.” Das sei bei den MVZ nicht viel anders als bei den Praxen, obwohl der BMVZ seit gut einem halben Jahr Aufmerksamkeit auf das Thema lenke.

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