Neue Runde in der Debatte über Investoren-MVZ. Der Artikel beleuchtet die Hintergründe und stellt den Bezug zwischen der Anhörung vom 12. November und dem zum schwarz-roten Koalitionsvertrag her, der ebenfalls eine Regulierung vorsieht. Viel Raum erhält die Darstellung der Position der BÄK, die für schärfere Kennzeichnungspflichten plädiert, und dafür, dass Verträge der Ärztlichen Leitung auf Bonusvereinbarungen hin untersucht werden dürfen und ein Sanktionsregime für Verstöße aufgestellt wird. In der Anhörung bezeichnete die BMVZ-Geschäftsführerin Mülller es als „destruktiv,“ pauschal eine ganze Gruppe von MVZ-Trägern von der Versorgung fernhalten zu wollen, während gleichzeitig permanent über Arztmangel gesprochen werde. Die Entwicklung zeige, dass Ärzte als MVZ-Gründer und Arbeitgeber in viel zu geringer Zahl zu finden seien. Und dass somit auch und gerade MVZ in nichtärztlicher Trägerschaft als ärztliche Arbeitgeber von großer Relevanz seien.

Quelle: ÄrzteZeitung
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