Die KV Niedersachsen hat die Abschlagzahlungen an Praxen zum Monatsende verschoben, was bei vielen Praxen zu Liquiditätsengpässen führt. Der Vorfinanzierungsaufwand, insbesondere bei großen Praxen und MVZ, steigt erheblich. Diese Umstellung, die seit Juli gilt, wurde von der KV als notwendig für die Sicherung der eigenen Liquidität begründet. Doch für viele Praxen bedeutet dies eine große Herausforderung, vor allem in den Lohnmonaten. Der Bundesverband Medizinische Versorgungszentren (BMVZ) warnt vor den Auswirkungen auf Jahresabschlüsse und den finanziellen Druck auf Praxisinhaber. Viele Praxen müssen auf Betriebsmittelkredite zurückgreifen, um laufende Zahlungen zu leisten. Der BMVZ fordert eine unbürokratische Bearbeitung von Anträgen auf vorgezogene Zahlungen zur Milderung der finanziellen Belastungen.
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