Der Artikel thematisiert die im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorgesehene Streichung der TSVG-Honorare, welche sich maßgeblich auf einen Bericht des Bundesrechnungshofes stützt. Der BMVZ weist diese politischen Pläne scharf zurück und belegt drei gravierende Fehler in der zugrundeliegenden Berechnung. Laut BMVZ ignoriert der Rechnungshof das massive Patientenwachstum sowie den gleichzeitigen Rückgang der verfügbaren Arztzeit und verfälscht die Wartezeiten-Statistik durch das Herausrechnen offener Sprechstunden. Da eine echte Evaluation weiterhin aussteht, fordert der BMVZ einen sofortigen Stopp der Kürzungen und mahnt andernfalls einen massiven Vertrauensverlust in politische Prozesse an.

Quelle: BibliomedManager v. 03.07.2026
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