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Im Praxisalltag gibt es viel zu beachten und wenig Zeit, Informationen zu suchen. Deshalb sammeln wir hier wöchentlich aus verschiedenen und zuverlässigen Quellen Informationen und Beschlüsse für den ambulanten Praxisbetrieb und fassen sie kompakt für Sie zusammen.

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Was diese Woche neu und wichtig ist
(Stand KW 19)

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der letzten 4 Wochen

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Was diese Woche neu und wichtig ist (Stand 10.05.2021)

Wichtig im PraxisalltagNachrichtenWas sonst noch relevant ist
  • Haftung für Impfschäden: Ärzte befreit, Staat haftet
    Wenn Ärzte Patienten unter 60 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca impften, bestand große Unsicherheit, wer für etwaige Impfschäden aufkommt. Diese Unsicherheiten wurden jetzt abgeräumt: Mit der Streichung des Absatzes zur Impfung nach „ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoakzeptanz und nach sorgfältiger Aufklärung möglich“ aus der Stiko-Empfehlung und der Neuformulierung hinzu „nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz durch den Patienten“ – wurde die individuelle Entschädigung in die Hände der Impflinge gelegt. Außerdem wird der Paragraf 60 des Infektionsschutzgesetzes dahingehend geändert, dass alle Personen, die im Rahmen der Corona-Virus-Impfverordnung geimpft wurden, einen Versorgungsanspruch gegenüber dem Staat erhalten und nicht etwa gegenüber den Ärzten. Mit der weitgehenden Aufhebung der Impfpriorisierung vor allem für den Impfstoff von AstraZeneca wurde somit jetzt Rechtssicherheit für alle Ärzte geschaffen, die sich an der Impfkampagne beteiligen und den Impfstoff an jüngere Personen verimpfen.
    KBV:
    Keine ärztliche Haftung für Impfschäden durch AstraZeneca

    arzt-wirtschaft:
    Wann Ärztinnen und Ärzte für Impfschäden geradestehen müssen
  • Frist verlängert: Steuerfreie Corona-Beihilfe
    Für Arbeitgeber wurde im Rahmen der Corona-Pandemie eine Möglichkeit geschaffen, ihre Mitarbeiter während dieser Zeit mit einer Steuerfreien Bonuszahlung, zu unterstützen. Die Regelung gilt seit dem 01.03.2020 und war bis zum 1. Juni 2021 befristet. Diese Frist wurde nun jedoch verlängert und gilt bis zum 31.03.2022. Im Rahmen der Regelung ist es Arbeitgebern möglich ihren Mitarbeitern einen steuerfreien Bonus von bis zu 1.500 EUR auszuzahlen. Es können auch höhere oder niedrigere Boni ausgezahlt werden, übersteigt der Bonus jedoch die Grenze, wird dieser Steuerpflichtig. Arbeitgeber sollten beachten, dass sie die Beihilfe / Unterstützung immer als „Abmilderung der zusätzlichen Belastung durch die Corona-Krise“ deklarieren, die Beihilfen zusätzlich zum Arbeitslohn auszahlen. Zu beachten ist, dass die Steuerbefreiung nicht geltend gemacht werden kann, wenn damit nebenbei ein Gehaltsverzicht oder eine Gehaltsumwandlungen stattfinden soll.
    Chef easy:
    Steuerfreie Corona-Beihilfe (bis 1.500 Euro) wird bis 31.03.2022 verlängert

    FAQ BMF:
    Arbeitshilfe | FAQ “Corona Steuern” des Bundesfinanzministeriums (Stand 21.04.2021)

  • Impfen in der Praxen – die ersten Zweitimpfungen stehen an
    Aktuelle Informationen zur Impfstoffbestellung
    Seit der letzten Woche müssen Impfpraxen die Vakzine für Erst- und Zweitimpfungen auf getrennten Rezepten (Formular 16) bestellen – die maximale Bestellmenge gilt jedoch für beide zusammen. Zudem wurde eine eigene Bund-PZN für die Zweitimpfungsbestellung eingeführt. Darüber soll erreicht werden, dass der Stoff für die Zweitimpfungen ggf. priorisiert ausgeliefert werden könne, damit selbst bei Lieferengpässen die angefangenen Impfungen in der Praxis unter Einhaltung des empfohlenen Intervalls abgeschlossen werden können. Für Ärzte, die erstmals ab 6./7. April geimpft haben, ist dies jedoch erst für die Bestellung, die bis 11. Mai eingehen muss, relevant, da erst ab 18./19. Mai die ersten Zweitimpfungen fällig werden. Bestellungen zur Erstimpfung müssen dennoch ab sofort als solche gekennzeichnet werden. Jeweils aktuelle Informationen zur wöchentlichen Bestellmenge und -besonderheit finden Sie bei der KBV (~ Impfstoffbestellung: Aktuelle Hinweise). In Woche 20, für die bis 11. Mai bestellt wird, sollen 1,6 Millionen Impfdosen von BioNTech/Pfizer und rund 1,0 Millionen von AstraZeneca die Praxen erreichen. Die Impfdosen sollen vorrangig für Zweitimpfungen genutzt werden.
    Apotheke Adhoc v. 29. & 30. April 2021
    (1) Zweitimpfung: So wird korrekt bestellt
    (2) Neue Bund-PZN und weniger Zubehör

    Hausarzt.Digital v. 30. April 2021
    Dosen für Zweitimpfung künftig separat bestellen

ePA 
Neue Haftungsrisiken und Dokumentationspflichten
Welche Pflichten kommen auf Ärzte mit der Einführung der ePA zu? Diese Frage versuchte ein Anwalt im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Gematik zu beantworten. Wichtig ist hier vor allem der Austausch zwischen Arzt und Patienten. Um eine optimale Behandlung garantieren zu können, sollten Ärzte in Zukunft fragen, ob der Patient eine ePA hat und welche Daten dort hinterlegt sind. Die gespeicherten Informationen könnten nämlich relevant für die Behandlung des Patienten sein. Aus Sicht des Anwaltes ist es deshalb Ratsam diese Informationen und die Abfrage von Seiten des Arztes zu dokumentieren. Auf Ärzte würde damit ein weiterer Schritt bei der Dokumentation hinzukommen, sie sichern sich so aber auch gegenüber allen ärztlichen Informationspflichten ab.

Impfung durch Privatärzte
Impfwillige Privatärzte benötigen Bescheinigung der Ärztekammern
Wie sich Privatärzte an der Impfkampagne beteiligen können, ist nach einiger Diskussion nun auch geklärt. Ärzte mit Privatpraxis können sich ab sofort auf der Seite www.privat-impft-mit.de registrieren. Die Abfrage soll in einem ersten Schritt den Bedarf klären und die Praxen erfassen, die sich an der Impfung beteiligen wollen. Um sich registrieren zu können, müssen sich Privatärzte eine Bescheinigung bei der Landesärztekammer einholen, dass sie ohne Kassenzulassung tätig sind. Diese Bescheinigung gilt als Authentifizierung. Die Einbeziehung der Privatpraxen sollen im Juni starten. 

Qualitätsbericht
Ambulante Versorgung stabil auf hohem Niveau
Die KBV hat ihren Qualitätsbericht für das Jahr 2019 veröffentlich und attestiert der ambulanten Versorgung ein hohes Qualitätsniveau. 292.000 erteilten  Genehmigungen zu besonderen Leistungen in der ambulanten Versorgung, stehen nur 588 entzogene Genehmigungen gegenüber. Hier wurden besonders Fortbildungs- und Leistungsnachweise nicht erbracht. Insgesamt wurden im Berichtsjahr von den ca. 90.000 ambulant tätigen Ärzten, nur von ca. 3 Prozent nicht die erforderlichen Fort- und Weiterbildungen erbracht. Patienten, so stellt es die KBV-Fest, könnten sich also darauf verlassen, dass sie beim Arztbesuch unter aktuellen Gesichtspunkten und mit hoher Versorgungsqualität versorgt werden. 

Kurzarbeit
Dürfen Praxisinhaber bei Kurzarbeit den Urlaub reduzieren?
Was passiert mit dem Urlaubsanspruch wenn ein Betrieb und Kurzarbeit geht? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Landgericht Düsseldorf im Falle einer Angestellten in der Systemgastronomie. Der Arbeitgeber hatte den Urlaubsanspruch gekürzt, da im vergangenen Jahr einige Monate keine Arbeit geleistet wurde. Dagegen klagte die Arbeitnehmerin. In erster Instanz entschied das das Gericht zugunsten des Arbeitgebers und gestattete die Kürzung des Urlaubes. Wie sich die Verordnung von Kurzarbeit auf den Urlaubsanspruch ausübt, sollten Praxisinhaber also ebenfalls genau prüfen.

Einordnung des BMVZ
MVZ – Debatte in Dauerschleife (€)
Die Debatte um den Beitrag von MVZ in der ambulanten Versorgung, die Rolle von Investoren und den Krankenhäusern hat besonders Ende letzten Jahres nochmal an Fahrt aufgenommen. Alleine zwischen Oktober und Dezember 2020 wurden vier Gutachten zur Versorgung durch MVZ veröffentlicht. Sie gingen der Frage nach, welchen Beitrag MVZ leisten und haben insbesondere nochmal die Rolle von Investoren untersucht. Während die KZBV ein sehr interessengeleitetes Gutachten veröffentlichte und eindeutig feststellte, dass MVZ und Investoren, die in MVZ ihr Geld anlegen, der Versorgung schaden, kam ein Gutachten des BMG zu einem anderen Schluss: Es stellte fest, dass der Einfluss von Kapitalinteressen auf die ambulante Versorgung nicht festgestellt werden konnte. Obwohl MVZ also fest zur Versorgungslandschaft gehören, sorgen Diskussionen über mögliche Restriktionen dennoch für eine Verunsicherung der Akteure und erschweren eine sichere Planung. 

Beschlüsse des Deutschen Ärztetages
Ablehnung von Investoren; eHBA an MVZ anpassen
(1) MVZ: In der vergangenen Woche tagte der Deutsche Ärztetag um aktuelle Fragen der ärztlichen Berufsausübung zu diskutieren. Mit auf dem Programm stand auch die Frage, ob und wie Finanzinvestoren und die Übernahme von MVZ für die ambulante Versorgung bedeuten. Die Vertreter des Deutschen Ärztetages waren sich einig: Investoren gehören zurückgedrängt. Daher fordern sie unter anderem ein Register für MVZ, das die Eigentümerstrukturen offenlegen sollen und eine Verschärfung des Zulassungsrechtes für angestellte Ärzte. So sollen Zulassungen verweigert werden, wenn das entsprechende MVZ eine marktbeherrschende Stellung einnimmt.
(2) Im Sommer werden mit der eAU und dem eRezept weitere digitale Anwendungen für die Ärzte verpflichtend. Dafür wird unter anderem ein eHBA benötigt. Aus Sicht des Ärztetages ist die aktuelle Ausgestaltung des eHBA jedoch nicht auf die Anwendung in größeren Einheiten wie MVZ und Kliniken angepasst. Sie schlagen deshalb vor, dass ein eHBA bis zu 24 Stunden in ein Kartenterminal gesteckt werden kann und von den Ärzten dann mit einem persönlichen Code freigeschaltet wird. Neben diesen technischen Besonderheiten sieht der Ärztetag die Fristen zur Einführung jedoch insgesamt kritisch. Sie fordern daher die Einführung um weitere 12 Monate zu verschieben und auf Sanktionen abzusehen.

Die Meldungen der letzten Wochen

KW 17: Was war neu und wichtig (02.05. - 09.05.2021)
Wichtig im PraxisalltagNachrichtenWas sonst noch relevant ist
  • Fristen bei der Digitalisierung geraten ins Wanken
    Diskussion zur Verschiebung angestossen
    Dass die bisher vorgesehenen Umsetzungsfristen für geplante Anwendungen in der TI „wahrscheinlich nicht einzuhalten“ sind, wurde am 30. April auf der Vertreterversammlung der KBV diskutiert. Die größten Probleme bereite der eHBA – hier gebe es lange Lieferfristen, weswegen jetzt schon abzusehen sei, dass nicht alle Ärzte zum 1. Juli einen eHBA zur Verfügung haben. “Und damit läuft auch die Forderung des Gesetzgebers ins Leere.“ Dazu passt, dass gematik und Bundesgesundheitsministerium bereits entschieden haben, dass E-Rezept nicht bundesweit ab 1. Juli zu starten, sondern zunächst die Einführungsphase auf die Modellregion Berlin-Brandenburg zu beschränken. Verlängert wurde auch die Frist für TI-Bummler (jetzt bis 31. Mai 2021), innerhalb derer der TI-Anschluss auch ohne einen vorhandenen eHBA beantragt werden kann. Zum Nachweis reicht die Bestätigung darüber, dass ein eHBA bestellt wurde. In Richtung Fristverschiebung gehende Änderungsanträge wurden auch im Kontext der parlamentarischen Beratungen zum DVPMG veröffentlicht. Noch gilt jedoch die bisherige Beschlusslage.
    DAZ Online v. 30. April 2021
    Verlängerte Fristen für Online-Medikationsplan und Grenzen für Videosprechstunden

    KBV-Mitteilung v. 29. April 2021
    Praxisausweis ohne eHBA: Übergangsfrist bis 31. Mai verlängert

    ZM-Online v. 3. Mai 2021
    Das E-Rezept kommt – mit Verzögerung

    Ärzteblatt v. 3. Mai 2021
    KBV für Verschiebung nicht zu haltender Digitalisierungs­fristen
  • Impfen in der Praxen – die ersten Zweitimpfungen stehen an
    Aktuelle Informationen zur Impfstoffbestellung

    Bereits für die Bestellung der laufenden Woche (Eingang bis 4. Mai | 12 Uhr) müssen Impfpraxen die Vakzine für Erst- und Zweitimpfungen auf getrennten Rezepten (Formular 16) bestellen – die maximale Bestellmenge gilt jedoch für beide zusammen. Zudem wurde eine eigene Bund-PZN für die Zweitimpfungsbestellung eingeführt. Darüber soll erreicht werden, dass der Stoff für die Zweitimpfungen ggf. priorisiert ausgeliefert werden könne, damit selbst bei Lieferengpässen die angefangenen Impfungen in der Praxis unter Einhaltung des empfohlenen Intervalls abgeschlossen werden können. Für Ärzte, die erstmals ab 6./7. April geimpft haben, ist dies jedoch erst für die Bestellung, die bis 11. Mai eingehen muss, relevant, da erst ab 18./19. Mai die ersten Zweitimpfungen fällig werden. Bestellungen zur Erstimpfung müssen dennoch ab sofort als solche gekennzeichnet werden. Jeweils aktuelle Informationen zur wöchentlichen Bestellmenge und -besonderheit finden Sie bei der KBV (~ Impfstoffbestellung: Aktuelle Hinweise). In Woche 19, für die bis 4. Mai bestellt wird, sollen 1,6 Millionen Impfdosen von BioNTech/Pfizer und rund 1,3 Millionen von AstraZeneca die Praxen erreichen.
    Apotheke Adhoc v. 29. & 30. April 2021
    (1) Zweitimpfung: So wird korrekt bestellt
    (2) Neue Bund-PZN und weniger Zubehör

    Hausarzt.Digital v. 30. April 2021
    Dosen für Zweitimpfung künftig separat bestellen
  • Fehlzeiten durch 4. Bevölkerungsschutzgesetz:
    Anspruch auf Kindertagegeld erneut ausgeweitet

    Mit der am 23. April in Kraft getretenen Ergänzung des IfSG wird der Anspruch auf Kinderkrankengeld für 2021 noch weiter ausgeweitet. Für Praxen ist dies vor allem in Hinsicht auf etwaige Fehlzeiten des eigenen Personals interessant, während sie mit der eiggentlichen Antragsstellung, die direkt über die Krankenkassen läuft, nicht befasst sind. Pro Elternteil und Kind ist der Anspruch auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage hochgesetzt worden. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage. Bei mehreren Kindern gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen, bei allein Erziehenden maximal 130 Tage. Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte berufstätige Eltern mit Kinder unter 12 Jahren, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, besteht der Anspruch auch über das zwölfte Lebensjahr hinaus.
    Bundesgesundheitsministerium
    Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld

    CE – Chef Easy v. 28. April 2021
    Anspruch auf Kinderkrankengeld ausgeweitet

Honorarschutzschirm für Praxen und MVZ
Coronahilfen vor allem für die Krankenhäuser
Zwischen 16. März 2020 und 1. April 2021 wurden 12,619 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds als Ausgleichszahlungen an Krankenhäuser überwiesen. Ärzte und Psychotherapeuten erhielten dementgegen im Jahr 2020 Ausgleichszahlungen in Höhe von 207 Millionen Euro – also einem Bruchteil . Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Nach Angaben der KBV wurden die Ausgleichszah­lungen bei neun KVen über ein Antragsverfahren abgewickelt. Die anderen acht prüften die Berechtigung der Arzt- beziehungsweise Psychotherapeutenpraxis auf Ausgleichszah­lun­gen ohne Antrag. „Vor diesem Hintergrund gibt es keine aussagekräftige Antragszahl, die die Gesamt­situation realitätsge­treu widerspiegelt“, schreibt die Bundesregierung. Fakt ist, dass die Coronahilfen für die Arztpraxen für viele Betroffene kaum zu bewerten sind, da ihre Berechnung und Zahlungen zumeist wenig transparant erfolgt(e). Hinzu kommt eine Mehrbelastung der kooperativen Versorger, da bei ihnen, bevor Schutzschirmhilfen geleistet werden, alle Fachrichtungen und Ärzte mit ihrem Praxisergebenis gegeneinander aufgerechnet werden (~ OW v. 26.04.2021: Größenvorteil – Größennachteil).

ePA – elektronische Patientenakte
Ärzte und Therapeuten geben eigene Daten nur ungern in die ePA
Die ePA ist verfügbar und ab dem 1. Juli haben Patienten einen Anspruch darauf, dass sie von den Ärzten auch befüllt wird. Nach wie vor hat die ePA aber ein Akzeptanzproblem und wird von den Versicherten nicht stark nachgefragt. Zusätzlich hat nun eine Befragung unter Ärzten und Psychotherapeuten gezeigt, dass auch diese selbst Bedenken zum Einsatz bei ihren eigenen Daten haben. 74 % stimmten der Aussage zu, bei der ePA handle es sich um Verschwendung von Versichertengeldern. Mit 71 % auf die größte Ablehnung stieß dabei, dass Diagnosen zentral in der ePA gespeichert und durch alle Behandler einzusehen seien. Am geringsten fallen die Widerstände bei den Befragten aus, soweit in der ePA Angaben zu lebensbedrohlichen Erkrankungen der Patienten gemacht werden sollen. In einem praxisnahen FAQ hat der ÄrzteZeitung bereits am 20. April zwecks Aufklärung Fragen und Antworten rund um die ePA in der Arztpraxis veröffentlciht.

Forderung nach Corona-Bonus für MFA
KBV soll Corona-Bonus aushandeln
Die Impfungen gegen Corona sind vom Aufwand her nicht mit den normalen Grippeschutz-Impfungen vergleichbar, so die Vertreterversammlung der KBV, die am 30. April getagt hat. Um den Aufwand abzubilden und auch die Mehrkosten für die außertarifliche Arbeitszeit von MFA abzudecken, hat die VV deshalb den KBV-Vorstand beauftragt, mit dem BMG und den Krankenkassen einen zusätzlichen und extrabudgetären Zuschlag („Samstagszuschlag“) auszuhandeln. Immerhin, so ein weiteres Argument für einen zusätzlichen Zuschlag, kosteten die Impfungen in den Zentren das zehnfache im Vergleich zu den Praxen. Daneben habe der immense Einsatz der MFA in der Pandemie einen besonderen Bonus verdient. Ähnliche Forderungen hat auch bereits der NAV Virchowbund (~ Pressemitteilung v. 15. Februar 2021) sowie der Hausärzteverband (~ Ärzteblatt v. 15. April 2021) erhoben. Der BMVZ hat das fehlen eines solchen bereits in 2020 beklagt (OW v. 26. Mai 2020).

Impfstoffaufbereitung & -Entsorgung
(1) COVID-19-Impfstoffe Auf korrekte Anwendung achten (PDF)
(2) AstraZeneca entsorgen: Biologischer Sondermüll
Die Einbindung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte soll das COVID-19-Impfprogramm voranbringen. Die Herstellung applikationsfertiger Zubereitungen des relativ instabilen mRNA-Impfstoffs von Biontech/Pfizer und dessen korrekter intramuskulärer Injektion ist allerdings nicht trivial. Auch die weiteren Impfstoffe weisen Besonderheiten auf. Der ausführliche Fachaufsatz, veröffentlicht im Ärzteblatt, erläutert die Zubereitung in Wort, Bild und Übersichtstafeln und stellt somit einen nützliche Zusammenfassung für Praxisteams, die bereits Impfen oder gerade damit anfangen dar. Ergänzend weist das Apothekenportal Apothe Adhoc darauf hin, dass Impfstoffreste und Kanülen, etc. die mit dem AstraZeneca-Vakzin in Berührung gekommen sind, als biologischer Sondermüll zu entsorgen sind. Grund ist, dass die Vakzine als genetisch veränderte Präparate eingestuft werden.

Regine Hildebrandt – Einsatz für Polikliniken und MVZ
Perspektiven Gesundheit: vergangenheit mit Zukunft
Am 26. April 2021 wäre die langjährige brandenburgische Ministerin, die vor zwanzig jahren verstroben ist, 80 Jahre alt geworden. Bis heute ist sie u.A. dafür bekannt, dass sie sich intensiv – die Ärztezeitung nannte es ‘verbissen und unbelehrbar’ – dafür einsetzte, `die DDR-Polikliniken zur Wendezeit nicht nur deshalb preiszugeben, weil sie im System der BRD nicht vorkamen.’ Mit Erfolg und den MVZ als Ergebnis. Wie alles zusammenhängt, erläutern und illustrieren der BMVZ auf einer gesonderten Homepage, die anläßlich des 30-jährigen Einheitsjubiläums am 3. Oktober 2020 entstanden ist. (~ mehr zum Projekt)

Kooperative Versorger
Größenvorteil – Größennachteil: MVZ in der Pandemie
Es ist nicht alle schwarz und weiß – das gilt besonders für MVZ. Während MVZ gerade mit dem Anlaufen der Impfaktion ihren Größenvorteil ausspielen können und die komplexe Organisation vielfach effizienter sStemmen können als die Einzelpraxen, haben sie bei der Verteilung von Hilfsgeldern häufig einen Nachteil. Denn: In großen Einrichtungen finanzieren die wirtschaftlich weniger stark betroffenen Fachbereiche diejenigen, die durch die Pandemie bi sheute von starken Fallzahl – & Honorarrückgang betroffen sind. In der meist aufgeregt geführten MVZ-Debatte sollte gerade dieser Größenvorteil, der sich für die betroffenen Einrichtungen jedoch als relevanter wirtschaftlicher Nachteil herausstellt, wenigstens wahrgenommen werden, meint in der Glosse des Bibliomedmanagers die BMVZ-Geschäftsführerin.

KW 17: Was war neu und wichtig (26.04. - 02.05.2021)
Wichtig im PraxisalltagNachrichtenWas sonst noch relevant ist
  • BMVZ.ImpfDIALOG v. 23.04.
    In der zweiten Folge tauschen sich die drei BMVZ-Vorstände, über Herausforderungen bei der Organisation, der Terminvergabe und den logistischen Besonderheiten von der Impf-Organisation in den Praxen und MVZ aus. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Informationslage von offiziellen Stellen und die Weitergabe an die Patienten, die Impfreihenfolge- und Priorisierung, die Logistik hinter der Impfstoffbestellung sowie Sprechstundenzeiten und Öffnungszeiten für Praxen. Wie immer berichten die Vorstände mit einem hohen Praxisbezug und geben ihre Erfahrungen direkt weiter. Außerdem haben Sie die Möglichkeit Kontakt zur Runde herzustellen, wenn Sie Fragen zu einzelnen Sachverhalten haben. 
    BMVZ 
    ImpfDIALOG v. 23.04.2021
  • Updates zu Impfstoffen
    In der ersten Maiwoche können nochmals mehr Impfstoffe pro Praxis bestellt werden. Es ist mit einer Liefermenge von drei Millionen dosen zu rechnen. Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass neben AstraZeneca und Biontech / Pfizer auch der neue Impfstoff von Johnson & Johnson in die Praxen geliefert wird, diese Lieferungen finden aber in der ersten Maiwoche noch nicht statt. Die gesamtliefermenge ist davon aber nicht betroffen. Pro Arztpraxis können 36 Impfdosen von Biontech und 50 Impfdosen von AstraZeneca bestellt werden. Die Bestellungen müssen bis zum 27. April um 12 Uhr bei den beliefernden Apotheken abgegeben werden.  
    KBV-Mitteilung
    Hinweis zur aktuellen Bestellung: Noch kein Impfstoff von Johnson & Johnson – Praxen erhalten dafür mehr von AstraZeneca

    Ärzteblatt
    Bund liefert mehr Impfstoff an Arztpraxen
  • Covid-Impfung: Erklärvideos für Patienten
    Eine Entlastung beim Impfmanagement können auch kurze Erklärvideos für Patienten darstellen. Die KV-Rheinland-Pfalz hat deshalb zwei Videos produziert, die Praxen ihren Patienten zeigen können. Dafür bietet sich unter anderem die eigene Website, ein TV-Gerät im Wartezimmer oder die Bereitstellung des Links an. Die Videos erklären in einer verständlichen Weise, wie viel Zeit die Patienten für die Covid-Impfung einrechnen müssen und wie sie sich verhalten sollten, wenn Nebenwirkungen auftreten. Ein zweites Video erläutert unter anderem, was einen mRNA-Impfstoff wie etwa den von BioNTech/Pfizer ausmacht und wie im Unterschied dazu ein Vektorimpfstoff, etwa der von AstraZeneca, funktioniert. Die mit diesen Informationen ausgestattet können häufige und wiederkehrende Fragen von Patienten schon im vornherein geklärt werden. 

    KV-RLP
    Wie läuft die Impfung in der Praxis ab?

    KV-RLP
    Wie schützen mich Impfstoffe? 

Vom Ladenhüter zum begehrten Gut
Sinneswandel: Ärzte wollen AstraZeneca
Sachsen, Bayern und Berlin haben die Priorisierung für den AstraZeneca-Impfstoff aufgehoben. Das bedeutet, dass sich Personen unabhängig von Alter und Vorerkrankungen mit dem Impfstoff impfen lassen können. Dafür wird allerdings der Impfstoff benötigt. Viele Ärzte haben sich bei Bestellungen zurückgehalten oder wollten sie gar nicht erst annehmen, wie ein aktueller Fall aus Berlin zeigt. Eine Ärztin wollte eine Lieferung des Impfstoffes von AstraZeneca nicht annehmen, vermutlich in der Sorge, dass nicht genug Patienten zur Impfung erscheinen werden. Nachdem die Priorisierung aber Ende letzter Woche aufgehoben wurden, meldeten sich unzählige Patienten und fragten eine Impfung an. Die getätigte Bestellung war da bereits aber weiter verteilt. Die Nachfrage nach dem Impfstoff sollte auch in den nächsten Wochen hoch bleiben, dass Ärzte auf den Dosen sitzen bleiben, ist also unwahrscheinlich. 

Ende der Priorisierung
Aufhebung von Impfpriorisierung laut Spahn wohl im Juni möglich
Gesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass die Priorisierung der Impfungen bereits im Juni aufgehoben werden kann. Nachdem voraussichtlich Ende Mai die dritte Priorisierungsstufe geöffnet werden kann, können auch alle anderen Personen ohne Priorisierung geimpft werden. Im Juni sollen dann auch neben den Hausärzten, die Betriebsärzte mit in die Impfkampagne einbezogen werden. Die Aufhebung der Impfpriorisierung bedeutet aber nicht, dass alle auch im Juni einen Termin bekommen können. Die Vergabe von Terminen ist immer noch abhängig von der Kapazität der Ärzte und den Impfstofflieferungen. 

Keine Erst-Impfungen mehr in Zentren
Zi plädiert für Auslaufen der Erstimpfungen in Impfzentren im Juni
Um das Tempo bei der Impfkampagne weiter zu erhöhen, schlägt das Zi vor, ab Juni keine Erst-Impfungen mehr in den Impfzentren vorzunehmen. Stattdessen schlagen sie vor, die Impfstoffe nach und nach in die Arztpraxen umzuschichten und allen erstgeimpften, die die Impfung in einem Zentrum erhalten haben, das Angebot zu machen, die zweite Impfung ambulant wahrzunehmen. Gleichzeitig sollten möglichst viele Impfstoffe in die Praxen geliefert werden und die Liefermengen nicht mehr zulasten der niedergelassenen Ärzte angepasst werden. So könne noch bis Mitte Juni eine Impfquote bei der Erstimpfung von bis zu 60 Prozent erreicht werden. 

Insolvenzen
2020 gingen weniger Hausarztpraxen pleite
30 Arztpraxen in ganz Deutschland sind im vergangenen Jahr in Deutschland pleite gegangen und mussten Insolvenz anmelden. Davon sind 20 Facharztpraxen und 10 Hausarztpraxen. Das geht aus einer Anfrage der FDP an die Bundesregierung hervor. In wie Weit die Ursachen darin in der Corona-Pandemie zu finden sind, lässt sich aus den Zahlen aber nicht ableiten. Zumal die Insolvenzpflicht für Unternehmen ausgesetzt war. Zwar ist es im Vergleich zum Vorjahr zu einem Anstieg von Insolvenzen gekommen, die aber insgesamt niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Praxen gut durch die Pandemie gekommen sind. 

Entlastung durch ärztlichen Bereitschaftsdienst
Notfallpatienten werden ambulant zunehmend von Niedergelassenen versorgt
Statt in die Notaufnahme im Krankenhaus zu fahren, wählen viele Patienten mittlerweile die 116117 der KVen und nehmen den ärztlichen Bereitschaftsdienst war. Das ergab eine Erhebung des Zi. Während die Zahlen der Krankenhauseinweisungen leicht rückläufig sind, steigen die Zahlen bei der Inanspruchnahme der Bereitschaftsdienste. Bei der Versorgung ist auffällig, dass der Bereitschaftsdienst eher bei Infektionskrankheiten und Atemwegserkrankungen in Anspruch genommen wird, während die Notaufnahme im Krankenhaus eher bei Verletzungen aufgesucht wird. 

Beleidigungen im Internet
Hausarzt bezwingt Trolle – wie man gegen Hasskommentare vorgeht
Ärzte, die sich kritisch gegenüber homöopathischen Behandlungsmethoden oder, die über Impfstoffe und deren Wirkung aufklären, sehen sich immer öfter mit Beleidigungen und Bedrohungen konfrontiert. Besonders im Internet formieren sich Menschen, die sich gegen wissenschaftliche Erkenntnisse stellen und dafür Ärzte oder medizinisches Personal angreifen. Wie sich Ärzte dagegen wehren können? Manchmal hilft nur noch eine Anzeige, die häufig eine abschreckende Wirkung bei den Verfassern der Kommentare haben. Der Artikel in der Medical Tribune gibt einen Einblick was Ärzte tun  und wie sie aktiv werden können.

KW 16: Was war neu und wichtig (19.04. - 25.04.2021)
Wichtig im PraxisalltagNachrichtenWas sonst noch relevant ist
  • Covid-19-Impfstart in Praxis & MVZ
    Wann können auch Nicht-Hausärzte mitimpfen?
    Die aktuelle Impfverordnung adressiert alle Arztgruppen. Nur aufgrund der begrenzten Impfstoffmenge hat man sich zunächst darauf verständigt, dass erst einmal nur die Hausärzte impfen sollen. Das ist allerdings eine einfache Vereinbarung, die jederzeit durch die Regelungskompetenz der Länder aufgehoben werden kann. Eine klare Zeitmarke, wann auch andere Fachgruppen, etwa die HNO-Ärzte und Internisten impfen dürfen, gibt es dementsprechend nicht. Laut BMG hängt das davon ab, wann genügend Impfstoff bereit gestellt werden kann. Andererseits ist nirgendwo geregelt, dass interessierte Facharztpraxen an der Bestellung von Impfstoff grundsätzlich gehindert sind. Von daher könnten impfwillige Praxen überlegen, einfach rechtzeitig vor nächstem Dienstag ihre Bestellung bei der die Praxis auch sonst beliefernden Apotheke einzureichen. Schlimmeres, außer, dass die Apotheke sagt, sie könne/dürfe die Praxis aufgrund regionlaer Vorgaben nicht beliefern, kann unseres Erachtens nicht passieren.
    Deutsche ApothekerZeitung v. 14.04.2021
    Verwirrung um Bestell-Berechtigungen:
    Dürfen Fachärzte Corona-Impfstoffe beziehen?

    BMVZ-Arbeitshilfe zur Impf.Organisation
    Corona-Impfung in Praxis & MVZ: Besondere Fragen
  • eHBA: Kartenhersteller kommen derzeit nicht nach
    Lange Wartezeiten – zeitnahe Bestellung
    wird empfohlen
    Aktuell kommt es zu Zeitverzögerungen bei der Ausgabe des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA). Nach Angaben der KBV beläuft sich die Wartezeit zwischen Bestellung und Ausgabe aktuell auf bis zu drei Monate. Aus diesem Grund wird noch einmal auf die Notwendigkeit, den eHBA für alle vertragsärztlich tätigen Ärzte zeitnah zu beantragen, hingewiesen. Denn für immer mehr Anwendungen wird ein eHBA benötigt – spätestens ab dem 1. Oktober, wenn die eAU startet, ist er verpflichtend, um die eAU an die Krankenkassen übermitteln zu können. Auf Fragen zum eHBA im Kontext der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Konstellation angestellter Ärzte geht ausführlich eine entsprechende Arbeitshilfe des BMVZ ein (~ Der eHBA – Einführung, Fristen, Kosten). Auch, um die Vergütung des eArztbriefes beanspruchen zu können, wird bereits jetzt ein eHBA benötigt – gleiches gilt für das Arbeiten mit der elektronische Patientenakte.
    KBV-Mitteilung v. 15.04.2021
    Längere Wartezeiten beim elektronischen Heilberufsausweis

    Ärzteblatt v. 15.04.2021
    Vergütung für elektronische Arztbriefe nur noch bei Versand per KIM-Fachdienst

  • Aktualisierung der Arbeitsschutzverordnung
    Mitarbeitertests ab 20. April für alle Unternehmen verpflichtend
    Mit Veröffentlichung vom 15. April im Bundesanzeiger wurde vom Bundesarbeitsministerium (BMAS) die Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung in Kraft gesetzt. Gemäß dieser müssen alle Unternehmen ab 20. April jedem Mitarbeiter, der nicht im Homeoffice tätig ist, mindestens einmal pro Kalenderwoche einen Test in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anbieten – in bestimmten Konstellationen, zu denen auch der Praxisbetrieb gehören dürfte, auch zweimal wöchentlich. Es ist nicht zulässig, die Mitarbeiter auf die kostenfreien Bürgertests zu verweisen. Nachweise über die Beschaffung von Tests oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten sind vom Arbeitgeber vier Wochen aufzubewahren. Eingesetzt werden können alle Schnell- und Laientests, die in der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgeführt sind. Die Kosten trägt der Arbeitgeber. Zu beachten ist, dass es teilweise ergänzende regionale Regelungen geben kann.
    Bundesanzeiger (Volltext der Verordnung)
    Amtliche Veröffentlichung
    IHK Berlin v. 19.04.2021
    Die wichtigsten Fragen zu Corona-Schnelltests für Unternehmen
  • Update zur Impfstoffbestellung / in Woche 17 kein Vaxzevria
    Bestellung erfolgt impfstoffspezifisch / ggf. Korrektur notwendig
    In dieser Woche wird in die Praxen auch der AstraZeneca-Impfstoff geliefert – weder Praxen noch Apotheken hatten/haben darauf keinen Einfluss. Für die Bestellung für die kommende Woche (Einreichungsfrist in den Apotheken: 20. April) gilt jedoch, dass die Einrichtungen die Impfstoffe impfstoffspezifisch bestellen sollen. Dabei konnte auf die Lieferung von AstraZeneca auch ganz verzichtet werden. Allerdings wird in der Woche ab dem 26. April ohnehin nur Biontech ausgelifert, da es bei den Schweden Lieferprobleme gibt. Bereits eingereichte Rezepte können bis Dienstag, 20.04. – 12 Uhr korrigiert werden, da die maximale Bestellmenge von Biontech durch die Änderung entsprechend auf 4 bis 8 Vials, bzw. 24 bis 48 Impfstoffdosen erhöht worden. Ohne LANR-spezifische Rezeptkorrektur verfallen die AstraZeneca-Bestellungen ersatzlos, da die Biontech-Lieferung nicht automatisch erhöht wird. Und bitte, lassen Sie den Frust für dieses Chaos nicht an Ihrem Apotheker ab: Impfstoff für Arztpraxen: Schreierei am Telefon.
    Apotheke Adhoc v. 17.04.2021
    Impfstoffverteilung: Ab übernächster Woche kein AstraZeneca mehr

    KBV-Mitteilungen v. 17.04.2021
    Änderung bei der aktuellen Impfstoffbestellung: Praxen erhalten in der Woche ab 26. April nur BioNTech und kein AstraZeneca

    BMVZ.IMPF.Dialog v. 16.04.2021
    AstraZeneca in der Praxis verimpfen? – Erfahrungsaustausch zu Organisationsfragen

Gesetzgebung (GKV-GVWG)
(1) Gesundheitsausschuss vor letztem Detailgesetz in dieser Legislatur
(2) KBV und BÄK lehnen Änderungen an ärztlicher Berufshaftpflicht ab
Mit dem GVWG hat sich der Ausschuss für Gesundheit im Bundestag am verganenen Montag (12. April) in einer öffentlichen Anhörung beschäftigt (~ Stream/Dokumentation). Trotzdessen es sich um ein sogenanntes Bus-Gesetz mit sehr veilen Einzelregelungen handelt, wurden doch Schwerpunkte der Kritik deutlich: So wandten sich die Vertreter der Ärztinnen und Ärzten vor allem gegen Pläne, eine Pflicht zur Berufshaftpflicht im Sozial­gesetz­buch V einzuführen. Ähnlich hatte sich auch der BMVZ in seiner Stellungnahme geäußert. Für Vertragsärzte und ermächtigte Ärzte bestehe mit Blick auf die Schadensabsicherung „keine Regelungslücke“, argumentierte zum beispiel die BÄK. Allerdings hielt sie an der ausnahme fest, dass diesbezüglich eine entsprechende Verpflichtung für Medizinische Versorgungszentren ergämzt werden solle. Sie unterlägen zwar ebenfalls einer Versicherungspflicht. Deren Einhaltung werde aber bisher nicht überprüft. Es ist jedoch sehr wahrscheinlcih, dass der gesetzgeber die geplante Regelung verabschieden wird, ohne auf die geäußerte Kritik einzugehen.

SpiFa-Fachärztetag
(1) Schnell umgesetzte GOÄ: Spahn dämpft Erwartungen der Fachärzte
(2) Jens Spahn mit klarem Bekenntnis zur Freiberuflichkeit
Beim Fachärztetag der SpiFa gab es Lob und Dank für die niedergelassenen Ärzte in Deutschland für die Leistung in der Corona-Pandemie vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Dass es in dieser Legislatur, sprich noch diesen Sommer, eine Einigung bei der Novellierung der GOÄ geben wird, sieht der Gesundheitsminister jedoch skeptisch. In Bezug auf die Corona-Pandemie versprach Spahn die bereitgestellten Impfstoffdose weiter hochzufahren, gleichzeitig sei es aber noch weiterhin nötig, die Impfzentren und Praxen parallel laufen zu lassen. Großes Thema des SpiFa war darüberhinaus die Stärkung der freien ärztlichen Entscheidung in Kliniken und MVZ. Dafür wurde ein Register gefordert, das dem Patienten aufzeige, wer letztendlich an seiner Behandlung verdiene. Hierzu kommentierte Spahn: “Wenn dann drei GmbHs um drei Ecken herum gegründet werden, wird‘s auch nicht transparenter.“ Er verwies auch darauf, dass Grundsätzlich jeder angestellte Arzt ein Freiberufler sei.

Corona-Impfung & Arbeitsausfälle
Medizinisches Personal nach Coronaimpfung oft vorübergehend arbeitsunfähig
Das Univer­sitätsklinikum Schleswig-Holstein hat auf Basis der Rückmeldungen von knapp 8 Tausend Mitarbeitern untersucht, wie stark die Impfreaktionen nach einer COVID-19-Imfpung ausfielen und ob es infolgedessen auch zu Arbeitsausfällen kam. Während alle Zulassungsstudien stärkere Impfreaktionen bei 18- bis 55-Jährigen  im Vergleich zu Älteren dokumentierten, erwies sich in der vorliegenden Studie insbesonde­re beim Astrazeneca-Impfstoff ein linearer Zusammenhang zwischen Alter und Impfbeein­trächtigungen. Insgesamt legten die Ergebnisse dar, dass die Erstimpfung mit Astrazeneca-Vakzin und die Zweitimpfung mit Moderna-Vakzin gehäuft zu mehrtägiger Arbeitsunfähigkeit führen, wobei Impfreaktionen bei Frauen und jüngeren Mitarbeitern häufiger auftreten. Daher müsse bei der Planung von Impfterminen gerade in Bereichen mit kritischen Infrastrukturen ein potenzieller Ausfall von Mitarbeitern berücksichtigt werden.

Infektionsschutzgesetz und Corona-Arbeitsschutzverordnung
Was gilt, wenn die “Bundes-Notbremse” kommt
Noch ist unklar, ob der Bundesgesetzgeber mit der sogenannten Bundesnotbremse wirklich in die bisherige Bund-Länder-Kompetenzverteilung hinsichtlich der Pandemiemaßnahmen eingreift (~ Heftige Debatte im Bundestag v. 15.04.2021). Präventiv befasst sich daher dieser Aufsatz mit den Auswirkungen der aktuellen diskutierten Regelungen auf Arbeitgeber und Gesellschschaft. Unabhängig von der in diesem Kontext diskutierten Mitarbeiter-Testpflicht, die von Bundeskabinett bereits separat per Beschluss vom 13. April mit Geltung ab 20. April  bschlossen wurde, fasst der Beitrag von CE – ChefEasy übersichtlich zusammen, welche Änderungen darüberhinaus in Planung sind.

Nicht-ärztliches Praxispersonal
(1) Wertschätzungsinitiative: Mehr Respekt für MFA
(2) Pressemitteilung der CSU-Fraktion im Bayr. Landatg
Mit einer Pressekonferenz haben sich die bayrischen Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern am 12. April dafür eingesetzt, dass der Beruf der Medizinischen Fachangestellten (MFA) künftig mehr Wertschätzung erfährt. Ziel sei es, den drohenden Fachkräfteengpass insbesondere in Arztpraxen zu verhindern. Obwohl eine Ausbildung zur MFA grundsätzlich sehr beliebt sei, ist die Zahl der Ausbildungsverträge im letzten Ausbildungszeitraum  um 5,5 Prozent zurückgegangen. Es gehe auch darum, die Bezahlung der MFA zu verbessern und die 15 Jahre alte Bundesverordnung über die Berufsausbildung zu reformieren. Insgesamt wurde ein ganzes Antragspaket in die parlamentarische Debatte mit dem Ziel eingebracht, dass sich ‘die Staatsregierung auf Bundesebene dafür einsetzt, dass die Tarifabschlüsse der Medizinischen Fachangestellten (MFA) im ambulanten Bereich vollständig von den Kostenträgern refinanziert werden. Zudem sollen ambulante Tätigkeiten, die durch qualifizierte MFA erbracht werden, flächendeckend in den Leistungskatalog der Krankenkassen übernommen werden.’

Ärztliches Berufsrecht
Berufsrechtliche und strafrechtliche Risiken
im Zusammenhang mit ,,geschönten“ Diagnosen

Der aktuelle Aufsatz aus  AAA – Abrechnung Aktuell geht von der Annahme aus, dass es einen Anreiz gibt, dass Ärztinnen und Ärzte eine falsche Diagnose dokumentieren oder angeben, um den kostenlosen Schnelltest nach der aktuellen Testverordnung (Coronavirus-Testverordnung – TestV v. 08. März 2021) durchführen zu können und stellt klar, dass eine solche Vorgehensweise weitreichende berufsrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könne. Nach darlegung des Rechtsrahmens, in dem Ärzte und Kammern sich hier bewegen, kommt der Autor zu dem Schluß, dass ‘die möglichen Folgen solcher Verfahren nicht zu gering einzuschätzen sind, da Ärztekammern unter dem Druck der Rechtsaufsicht und Öffentlichkeit eine besondere Verfolgungsnotwendigkeit sehen könnten.‘ Es wird daher empfohlen, dafür zu sensibilisieren, dass hier für Gefälligkeiten kein Raum besteht.

KW 15: Was war neu und wichtig (12.04. - 18.04.2021)
Wichtig im PraxisalltagNachrichtenWas sonst noch relevant ist
  • Impfstart in der Praxis: Organisationsfragen und Hilfestellungen
    Die Impfung mit den Corona-Impfstoffen in den Praxen läuft seit letzter Woche. Für die teilnehmenden Einrichtungen kommen damit neue Aufgaben und vor allem organisatorische Herausforderungen bei der Einladung der Patienten, Bestellung und Verabreichung von Impfstoffen sowie der Aufklärung der Impflinge vor. Hier finden Sie eine Sammlung von Anleitungen praktischen Hilfestellungen zur Impforganisation. 

    Medical Tribune
    Wie sich die Corona-Impfung in der Praxis organisieren lässt

    ÄrzteZeitung – Podcast
    Wie organisieren Sie das Corona-Impfen in Ihrer Praxis, Herr Maibaum?

    BMVZ
    Corona-Impfung in Praxis & MVZ: Linksammlung und Arbeitshilfen
  • Impfstart in den Hausarztpraxen:
    Orientierungshilfe in der unübersichtlichen Informationslage
    Am 6. April sollen erstmal Impfdosen an die ambulanten Praxen ausgeliefert werden. Gleichzeitig muss an diesem Dienstag auch bis spätestens 12 Uhr von den Praxen die neue Bestellung für die kommende Woche aufgegeben werden. Zwar hat die KBV hierzu umfangreiches Material zur Verfügung gestellt – aber, puuhhh, leicht sich schnell zu orientieren, ist es damit nicht unbedingt. Zudem ändert sich die Informationslage derzeit mit hohem Takt und es ist mit Anlaufschwierigkeiten vor allem bei der Dokumentationsübermittlung zu rechnen. Mit unserem praxisorientieren Informationsangebot – wegen der Fülle auf gesonderten Seiten – wollen wir zusätzlich Orientierung geben. Beachten Sie aktuell insbesondere auch die neue Impfverordnung seit 1. April (~ Reiter Nachrichten) sowie die ebenfalls Gründonnerstag aktualisieren Aufklärungs- und Anamanesebögen des RKI (~ mRNA-Impfstoff | Vektorimpfstoff)

    Sonderseite des BMVZ mit Arbeitshilfen
    & Antworten auf typische Fragen
    aus dem Praxis-Impf-Alltag
    Corona-Impfung in Praxis & MVZ: Praxisfragen

    BMVZ.IMPF.Dialog (Video)
    Impfen ganz praktisch: BMVZ-Vorstände diskutieren aktuelle Fragen
  • Diverse Änderungen zum Quartalsbeginn
    Formularverordnung, DMP KHK, eArztbrief, EBM-Änderung, neue Codes
    Im Formularbereich gibt es mehrere Neuerungen, die unter anderem die Nutzung des Arzneimittelformulars durch Psychologische Psychotherapeuten zur DiGA-Verordnung und die Abschaffung des Musters 40 (Dokumentationsvordruck Krebsfrüherkennungsuntersuchungen bei Männern) betreffen. Gleichzeitig wurde die Vordruckerläuterung für Muster 39 (Krebsfrüherkennung Zervix-Karzinom) ergänzt. Zudem weist die KBV daraufhin, dass eArztbriefe nur noch vergütet werden, wenn sie mittels einen KIM-Dienstes versendet werden – siehe auch der Bericht in unserer Praxisorganisation.KOMPAKT von letzter Woche. Zum geplanten Start der Corona-Impfungen in den Arztpraxen stehen zudem zwei neue ICD-10-Schlüsselnummern bereit: U11.9 für eine Impfung gegen COVID-19 und U12.9 für unerwünschte Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung. Auch einzelne EBM-Anpassungen hat es gegeben: bei den Kinderchirurgen, hinsichtlich von neuen Labor-, bzw. Untersuchungsziffern bei Hepatitis D und Mamma-Ca sowie der Ansetzbarkeit von Ziffern bei Schlafbezogene Atmungsstörungen durch drei weitere Fachgruppen. Bezüglich des DMP KHK müssen – falls noch nicht geschehen – für alle Patienten, die vor April 2020 eingeschrieben wurden, die  laufenden DMP-Verträge an die seit einem Jahr geltenden neuen Anforderungen angepasst werden.

    ÄrzteZeitung v. 31.03.2021
    IT-Sicherheit, Abrechnung, Corona: Das gilt ab April für Ärzte

    KBV-Mitteilungen v. 01.04.2021
    (1) Neuerungen im Formularbereich: Muster 16, 39 und 40
    (2) Übermittlung elektronischer Briefe nur noch über KIM-Dienste
    (3) Bekanntmachung der Beschlüsse des Bewertungsausschusses

    GBA-Beschluss v. 01.04.2020
    DMP-Anforderungen-Richtlinie: Änderung der Anlagen 5 & 6 (KHK)
    Zum Hintergrund: Neues DMP KHK – Bericht vom 26.11.2019

Urteil zur Namensgebung von MVZ
Wo Dr. draufsteht, muss auch Dr. drin sein
Ein MVZ sollte “Dr.” nur im Namen tragen, wenn die ärztliche Leitung vor Ort, auch einem promovierten Arzt unterstellt ist. Das hat ein Urteil des Bundegerichtshofes ergeben. Konkret ging es um den Fall des „Dr. Z Zahnmedizinisches Versorgungszentrum Regensburg“, dessen träger ein niedergelassener promovierter Arzt ist. Die Zweigstellen des MVZ trugen alle die Bezeichnung “Dr. Z.” im Namen. Nach Ansicht des Gerichtes werden damit die Patienten getäuscht, da die medizinische Leitung vor Ort, nicht in den Händen von promovierten (Zahn-)Ärzten liegt.

Klagen gegen Ausschluss
Berliner Arzt will in Privatpraxis gegen Corona impfen
Ein Berliner Privatarzt hatte bereits Impfstoffe bestellt, als die Verordnung in Kraft trat, dass Privatpraxen vorerst nicht an der Impfkampagne teilnehmen dürfen. Gegen diesen Ausschluss hat er jetzt Klage eingereicht. Währenddessen fordert der Hartmannbund Nordrhein-Westfalen, die Privatpraxen ebenfalls mit in die Impfkampagne mit einzubeziehen. Wenn der limitierende Faktor der Impfstoffknappheit wegfällt, gibt es keinen Grund diese Praxen nicht auch mit Impfstoff zu beliefern. 

Mehr angestellte Ärzte in MVZ
(1) Neue Statistik: Bedarf an Ärzten nach wie vor groß
(2) Zahl der Vertragsärzte gestiegen, Durchschnittsalter nicht
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl von Ärzten und Psychotherapeuten, die in MVZ angestellt sind, um ca. 3.000 erhöht. Das Ergibt die neu Ärztestatistik der KBV. Insgesamt ist die Zahl der Ärzte um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Laut KBV wollen aber viel Ärzte nur in Teilzeit oder in reduziertem Umfang arbeiten, wodurch sich der reelle Zuwachs auf 0,8 Prozent minimiert. Das Durchschnittsalter der Ärzte hat sich kaum verändert und liegt 54,25 Jahren. 

Wirtschaftliche Folgen der Corona-Pandemie
Apobank: Arztpraxen und Apotheken auf Kurs
Eine Befragung der Apobank hat ergeben, dass ein Großteil der Praxen wirtschaftlich gut durch die Pandemie gekommen ist. Gerade zu Beginn der Pandemie im Jahr 2020 mussten viele Praxen Umsatzeinbußen hinnehmen, die jedoch von Ausgleichszahlungen aufgefangen werden konnten. Die größten Einbußen wurden bei privatärztlichen Leistungen im ersten Lockdown verzeichnet, sie beliefen sich auf bis zu 30 Prozent. Doch die Apobank gibt keine Entwarnung: Der Schutzschirm wurde nun zwar verlängert, ist in seiner Ausgestaltung aber noch wage und ohne konkrete Pläne für die Auszahlung. 

Mehr Dialog zwischen Industrie und Versorgern
Verbände wollen Digitalisierung im Gesundheitswesen „neu denken“
Der bvitg und Bitkom haben in einem gemeinsamen Positionspapier einen Kurswechsel bei der Digitalisierung gefordert: Die medizinischen Versorger stehen bei bisherigen Bemühungen viel zu stark im Hintergrund. Sie fordern, dass es einen intensiven Dialog zwischen Industrie und Ärzten geben sollte, der praxisnahe Lösungen hervorbringt. Andernfalls, so kritisieren die Verbände, entstehen mehr und mehr bürokratische Lösungen, die weder Ärzten noch Patienten einen Nutzen bringen würden. 

Was im G-BA 2021 noch ansteht
Das diesjährige Aufgabenheft des GBA
Die ÄrzteZeitung gibt einen Überblick über anstehende Diskussionen und Entscheidungen, die in diesem Jahr im G-BA anstehen. Neben den erlassenen Sonderregelungen, die in diesem Jahr sicherlich nochmal thematisiert werden, sind noch weiter Punkte auf der Agenda: Passgenaue Niederlassung, Ersteinschätzung im Notfall, ASV, Update für Chroniker-Programm, Ärztliche Zweitmeinung, Fernbehandlungsprogramme sowie außerklinische Intensivpflege. Der Artikel gibt zu jedem der Punkte einen kurzen Abriss über die Problematik und aktuellen Stand der Regelung. 


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